Na ja...

Andudu, Freitag, 09.10.2026, 16:46 (vor 5 Stunden, 6 Minuten) @ aliter247 Views
bearbeitet von Andudu, Freitag, 09.10.2026, 16:54

Zum Fall der inkompatibilitäten sei angemerkt, dass m.E. immer noch der Zahlengruppentrenner in Deutschland der Punkt, in den USA das Komma ist.

...es unten, statt oben, abzutrennen, fand ich immer bescheuert und verwechslungsproblematisch. Ich erinnere auch in meiner gesamten Schulkarriere keinen Lehrer, der das benutzt hätte (außer um uns zu zeigen, dass es das gibt). Das sollte man dringend mal ändern!

Ebenfalls zu missverständnissen kann der "deutsche Sonderweg" Milliarde führen.

Das ist ein bisschen einfach dargestellt, die KI meint:

"Ursprünglich galt in Frankreich und weiten Teilen Europas (auch in England) die lange Skala.

Im 18. Jahrhundert änderten französische Mathematiker die Billion auf die kurze Skala (10⁹). Die USA übernahmen dieses System, und durch den globalen Einfluss der USA setzte es sich auch im Englischen durch (Großbritannien wechselte offiziell im 20. Jahrhundert weitgehend dazu)

Frankreich kehrte später (1948) wieder zur langen Skala zurück, aber die englischsprachige Welt und Brasilien blieben bei der kurzen Skala. Im Deutschen wurde das System mit den Zwischenstufen (Milliarde, Billion, Billiarde) beibehalten."

Immerhin ist eine deutsch Trillion 1000 mal mehr als eine Amerikanische, sollte man eigentlich den internationalen Sprechweisen anpassen. M.W. gab es auch schon Unglücke wegen diesen Unterschieden.

Die "internationalen Sprechweisen" sind nur der Dominanz des amerikanischen Imperiums geschuldet, einen Teufel sollten wir tun und die übernehmen! Das Imperium wird nämlich gerade zu Geschichte, daher bin ich entschieden dagegen, solche Sachen von den Angelsachsen zu übernehmen, jeden Mist lassen wir uns von denen überhelfen, verwunderlich, dass wir noch am metrischen System festhalten.

Klar führt sowas gelegentlich zu Verwirrungen, wenn, dann sollte man aber ein neues System für beide Seiten festlegen, welches dann aber von historischen Bezeichnungen unterscheidbar ist (sonst entsteht an der Stelle wieder Verwirrung).

Meines Erachtens haben wir uns, zum eigenen Nachteil, schon viel zu sehr angepasst! Es ist z.B. ein Unding, dass Deutsche zunehmend genötigt sind, in einer anderen als ihrer Muttersprache zu publizieren, noch dazu in teuren ausländischen Journals! Damit ist der Zugang für die eigene Bevölkerung maximal erschwert und trotzdem wird kaum ein Forscher, der nicht nativ englisch spricht, sich aktzentfrei und eloquent auf englisch unterhalten können, er wird immer "der ausländische Typ" bleiben, der sich unbeholfen ausdrückt. Deutschland war mal das Wissenschaftsland Nr.1, wie weit kann man eigentlich herunterkommen?!

Ich hoffe sehr, dass die KI dem Trend das Genick bricht, indem sie günstige und gute Übersetzungen für alle ermöglicht (am besten noch live), ansonsten wird nämlich auf absehbare Zeit die sehr reichhaltige, genaue und ausdrucksstarke (viel ausdrucksstärker als die englische) Sprache "Deutsch" auch aussterben (der zerstörerische Einfluß des Internets, gerade bei Bildungsfernen, ist unübersehbar)!


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