Da könnte der Yanis schon recht haben

sensortimecom ⌂, Samstag, 17.01.2026, 16:21 (vor 2 Stunden, 6 Minuten) @ Rybezahl307 Views
bearbeitet von sensortimecom, Samstag, 17.01.2026, 16:38


Neulich ein angebliches KI-Video von Yanis Varoufakis, in dem er behauptete, die Notenbanker der Welt sind so planlos, wie der Rest der Bevölkerung auch, und innerhalb der nächsten 18 Monate käme es zu einem epischen Krach.

In etwa richtig. Was viele nicht kapieren wollen: es gibt auch einen "nach oben gerichteten Crash". Üblicherweise denkt sich jeder Geldanleger, wenn ein Crash passiert, dann bricht zb. die Börse zusammen, die Leute verkaufen wie verrückt, Aktien und Anleihen gehen in den Keller, die Banken gehen pleite, danach folgt schwere Rezession und Deflation, Arbeitslosigkeit, usw., usf.


Aber gäbe es ev. theoretisch auch ein antagonistisches Szenario? Das ebenso als "Crash" bezeichnet werden kann?
O ja, sehr wohl!
Wenn es keinen Stop in der Entwicklung nach oben bei allen Anlageformen (inkl. Kryptos, EM, Immobilien usw.) gibt, also ein "Aufwärts ohne Ende", kommt es IMO zu einem noch viel ärgeren Crash als alle bisherigen Crashes zusammen genommen. Es verschwinden dann nämlich ALLE WERTTRAGENDEN OBJEKTE und Anlageformen aus dem Markt, weil ihnen schlicht und einfach nach und nach die Glaubwürdigkeit entzogen wird!! Die gibts einfach nimmer! Nicht die vermutete einsetzende Hyperinflation ist der Grund dafür, sondern der Glaubwürdigkeitsentzug!

Ich glaube, das ist Teil des Verwirrspieles und ziehe mich daher immer weiter zurück aus dem Cyberspace, vertraue lieber meiner Intuition, meinem innersten Gespür.

Sehr richtig.


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