Auf der Schwelle zwischen dem Wesentlichen und Unwesentlichen

Ashitaka, Dienstag, 21.04.2020, 20:47 (vor 546 Tagen) @ printf767 Views
bearbeitet von Ashitaka, Dienstag, 21.04.2020, 20:58

Hallo printf,

Wenn Du jetzt noch die Theorie von Max Planck berücksichtigst, dass hinter aller Materie ebenfalls nur Wellen (oder "Ideen", Anreize) stehen, dann bekommst Du am Ende das "echte" Bild der Wirklichkeit und löst Dich in einem Logik-Wölkchen auf :)

Es mag irre klingen, aber die Logik (das kausale Denken) gilt es zu überwinden. Alles was ich als eine aus der Getrenntheit über die Zeit bestehende Form wahrnehmen kann, kann ich auch als sich entsprechende und nicht entsprechende Wellenschläge, im analogen Denken einer Nichtgetrenntheit (sich entsprechenden Ganzheit) erfahren. Es gibt in Wahrheit keine Trennung zwischen mir, dir und der Umwelt. Ihre Form bedingt mich, so wie ich - das ist der hermetische Schlüssel - ihre Form bedinge. Was, das ist den tausenden gewerbetreibenden Erleuchteten zu verdanken, nicht mit einer Einflussnahme auf das zukünftige Geschehen verwechselt werden darf.

Man kann daran glauben, dass der eigene Körper eine getrennte Form (Einheit) unabhängig der seiner Umgebung bildet (siehe meine Atempausenastronauten im All). Man kann aber auch die Erfahrung machen, sich vollends darüber bewusst werden, dass das, was die Formen bestimmt nur Schwingungsgraddifferenzen eines Phasenraums und damit derselben Wellengleichung sind.

Wobei: Hans Peter Dürr meint, es wäre für uns, die wir ja auch Teil dieser Wirklichkeit sind (wie Schaumkronen auf den Wellen des Meeres) unmöglich, das grosse Ganze zu erkennen. Dazu bräuchte man den Blick von aussen.

Wobei er das Äußere, so habe ich ihn zumindest auf einem Vortrag verstanden, nie im förmlichen Sinne erklärt haben wollte. Das Ganze kann mit keiner räumlichen (=förmlichen, materiellen) Perspektive verstanden werden. Denn das Äußerste, so habe ich seine hermetischen Gedanken verstanden, führt in der Gesamtheit zurück zum Innersten (Oben wie unten, Verschränkung allen Seins). Ernst Barthel gab mir glücklicherweise den Rest. Dürr gab dies am Ende auch fern seiner hermetischen Vorträge zu, erklärte offen, dass er selbst der Pianist, dem er im Konzertsaal zuhörte, sei. Es ging um Liebe, Verbundenheit. Völlig irre, frei von jeder Logik!

Hat er den Verstand verloren? So hoffe ich es doch!

Wenn wir dieses Insichzurücklaufen bzw. die Umkehr des Äußersten zum Innersten allen Seins begreifen, erfahren wir, weshalb sich alles raumzeitliche Geschehen, im ewigen Zwang einer Umkehr vom noch eben logisch erschienenden Ziel abkehrt, erfahren wir, weshalb alles schwingt. Was passiert, wenn jemandem bewusst wird, dass der Sternenhimmel dort oben dorthin zurückführt, wo all unsere Gedanken auftauchen?!

Viel Erfolg jedenfalls bei Deinen Studien!

Danke. Für mich geht es weit über die Gedanken hinaus, die ich hier im Gelben Forum teilen kann. Seriösität setzt einen hohen Grad Mentalfaschismus voraus, zwingt uns alle zur Zurückhaltung, zur vordergründigen Unterhaltung über das Unwesentliche.

Wer würde nicht etwas völlig anderes aussprechen wollen?

Herzlichst,

Ashitaka

--
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