"Nach 6 Monaten Krieg ist das Verhalten der Russen nicht nachvollziehbar ... " - sagen wir mal so, es lässt reichlich Interpretationsspielraum.
Fakt ist, Putin will die NATO von seinen Grenzen fernhalten. Die "Demilitarisierung" und "Entnazifizierung" ist Werbesprech für die eigenen Landsleute. Bisher haben die Ukrainer sich mit Angriffen auf die RF sehr zurückgehalten und damit die Linie der fiktiven Kriegserklärung nicht überschritten. Russland muss also einen anderen Grund finden, um der Krieg zu erklären und mobilzumachen. Eine Variante, die UKR zum Terrorstaat zu erklären (Beschuss der Zivilisten im Donbas, Terror gegen Russischstämmige o.ä. Anlass), liegt als Gesetzentwurf in der Duma vor. Größere Söldnerarmeen auf ukrainischer Seite sind vielleicht auch ein passender Anlass.
Offensichtlich ist dieser "Spezialoperation" bei den aktuellen Kräfteverhältnissen vor Ort kein Erfolg beschieden. Die Ukrainer haben sich zudem an die Angriffe auf die Etappe angepasst, so daß Nachschub an Munition und Treibstoff jetzt durchkommt. Deswegen sehen wir erste Angriffe auf die allgemeine Infrastruktur.
MMn führt man einen langfristigen Abnutzungskrieg militärisch und wirtschaftlich gegen den Westen ... ein Ritt auf der Rasierklinge, denn ausgemacht ist die Sache noch lange nicht.
Grüße
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