Re: Favismus ... oder: kann man mit Pharmakogenetik Gewinne steigern?

valuereiter, Freitag, 08.05.2020, 12:41 (vor 2090 Tagen) @ paranoia2776 Views

Favismus ist eine lange bekannte erbbedingte Besonderheit. ... Damit einhergehend vertragen sie auch nicht das Malaria-Mittel Hydroxychloroquininsulfat (HCS). Sie brauchen es auch nicht, wenn es um Malaria geht. ...

... Wenn nun in den USA tatsächlich viele Schwarze daran gestorben sein sollen, dann frage ich mich: war das mangelnde Qualifikation, oder aber Absicht, um Prof. Didier Raoult zu diskreditieren, aber auch Donald Trump?

wohl am ehesten Ignoranz (bzw. die Macht der Gewohnheit):

95 % der Ärzte sind es gewohnt, gegen EINE Krankheit EIN Standard-Medikament zu verschreiben

siehe Wikipedia:

Eine pharmakogenetische Diagnostik bietet altersunabhängig die Möglichkeit, bereits vor Beginn einer Therapie abzuklären, welches Medikament in welcher Dosierung den individuellen Besonderheiten des Stoffwechsels eines einzelnen Patienten am ehesten gerecht wird. Die Suche nach einem passenden Medikament kann so erheblich verkürzt und das Risiko unangenehmer Zwischenfälle deutlich vermindert werden. ...

In 50 Jahren pharmakogenetischer Forschung haben jedoch neue Erkenntnisse nur in den bislang wenigen Fällen Eingang in die klinische Praxis gefunden,

ist für Konzerne, die mit ihren Blockbustern gerne Milliardenumsätze machen, ja auch kein übermäßig attraktives bzw. gewinnsteigerndes Forschungsgebiet ...


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