Kommentar eines Lesers zur Theorie von Dr. Wodarg

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 07.05.2020, 21:25 (vor 2091 Tagen) @ Otto Lidenbrock3214 Views

Hallo Otto Lidenbrock,

auf Bitte eines Lesers stelle ich folgenden Beitrag von ihm ein.
Ich fand diesen Kommentar lesenswert, bin aber selber thematisch hier nicht firm.

[...
ich bin etwas verärgert über Dr. Wodarg, der bis jetzt immer eine gute Figur gemacht hat.

Favismus ist eine lange bekannte erbbedingte Besonderheit. Als Erbkrankheit kann man es nicht bezeichnen, sondern als genetische Anpassung an Zonen, in welchen Malaria grassierte. Solche Leute können nicht an Malaria erkranken, sind aber hochallergisch gegen jede Art von Ackerbohnen. Damit einhergehend vertragen sie auch nicht das Malaria-Mittel Hydroxychloroquininsulfat (HCS). Sie brauchen es auch nicht, wenn es um Malaria geht. Diese Allergie nennt man Favismus (lat. faba = die Bohne).

Mit anderen Worten, diese Allergie ist hinreichend bekannt und nun tut Dr. Wodarg so, als wäre das ein großes Problem eines bis dahin unbekannten Phänomens. Laut einem Video von Dr. Bodo Schiffmann läßt sich diese Allergie durch einen Abstrich leicht feststellen und Vorkehrungen können getroffen werden. So kann man zum z.B. ein Mittel, wenn ich mich recht erinnere, welches Mikrotrombosen in der Lunge verhindert, verschreiben, damit der betreffende nicht am HCS stirbt.

Dr. Wodarg macht also auf einmal ein Problem daraus, als hätte man noch nie davon gehört. Wenn nun in den USA tatsächlich viele Schwarze daran gestorben sein sollen, dann frage ich mich: war das mangelnde Qualifikation, oder aber Absicht, um Prof. Didier Raoult zu diskreditieren, aber auch Donald Trump?
...]

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


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