Übersterblichkeit eher gering: Virologen lagen wie 2009 daneben
Die Grafik täuscht durch den hohen "Buckel" ein wenig. Wenn man die Zahlen der Verstorbenen in bestimmten Zeiträumen addiert, relativiert sich das Bild ein wenig.
Wenn man die Jahre für sich betrachtet, ergeben sich folgende Summen (KW 1 bis 18):
2017: 1.040.935 Tote
2018: 1.067.703 Tote
2019: 999.298 Tote
2020: 1.135.244 Tote
Gegenüber 2018 gab es also in 2020 eine Übersterblichkeit von etwa 6%.
Wenn man allerdings alle Wintermonate rechnet, in denen ja bekanntlich das Grippegeschehen vor sich geht, relativiert sich auch dieser Wert. Nimmt man nämlich die drei letzten Wochen des Vorjahres hinzu, ergeben sich folgende Summen (KW 50 bis 18):
2016/17: 1.222.054 Tote
2017/18: 1.249.902 Tote
2018/19: 1.180.683 Tote
2019/20: 1.305.847 Tote
Bei dieser Betrachtung war dann der Winter 2017/18 stärker, deshalb ergibt sich in diesem Vergleich in 2019/20 eine Übersterblichkeit von etwa 4,5%.
Man darf also mittlerweile konstatieren, dass dieses Coronavirus gefährlicher war, als die übliche Wintergrippe, allerdings bei weitem nicht so gefährlich, wie es die Virologen vorausgesagt hatten.
Darüberhinaus muss man die Frage stellen, wieviele Opfer es zusätzlich durch falsche Behandlungen, Suizide und aufgrund von Panik des Pflegepersonals bei verlassenen pflegebedürftigen Menschen gab?