Heute haben die Poltiker schnell reagiert und waren auch in Hanau. (mT)
Das hat auch der Deutschlandfunk lobend kommentiert:
https://www.deutschlandfunk.de/hanau-rassismus-nicht-fremdenfeindlichkeit.720.de.html?d...
"Es ist eine Erleichterung, wie viele politische Akteure prompt reagieren und anerkennen: Hanau war eine zutiefst widerwärtige, rassistisch motivierte Gewalttat. Die schnellen und deutlichen Worte der Bundeskanzlerin waren wichtig, der Besuch des Innenministers und der Justizministerin in Hanau: wertvoll."
Das war beim Anschlag vom Breitscheitplatz am 19. Dezember 2016 noch anders. Obwohl Merkel nur wenige 100 m weit weg wohnt, hat sie 1 Jahr gebraucht, um den Ort des islamistischen Terrors des Attentäters Anis Amri zu besuchen.
https://rp-online.de/politik/deutschland/kanzlerin-angela-merkel-besucht-breitscheidpla...
Merkel hatte nach einem Jahr noch KEINEM der Angehörigen der Opfer schriftlich oder persönlich kondoliert:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/opferangehoerige-kritisieren-merkel-attentat-am-brei...
"Der Terrorist, der den Anschlag am Breitscheidplatz verübt hat, ist unter vielen Migranten zu Beginn der Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen, hat vielfach Asyl beantragt, war als einer der Top-Gefährder bekannt und ist auch vor dem Anschlag bereits mehrfach straffällig geworden. Seine Fingerabdrücke zur elektronischen Identifizierung wurden - wie die der meisten Flüchtlinge - mehrfach gar nicht oder erst mit großer Verzögerung ausgewertet. Als Top-Gefährder in der Bundeshauptstadt wurde er nur gelegentlich und nur an Werktagen und nie nachts observiert, obwohl bekannt war, dass er gewerbsmäßigen Drogenhandel betrieb. Möglichkeiten zur Abschiebung wurden verpasst."
"Frau Bundeskanzlerin, der Anschlag am Breitscheidplatz ist auch eine tragische Folge der politischen Untätigkeit Ihrer Bundesregierung. In einer Zeit, in der die Bedrohung durch islamistische Gefährder deutlich zugenommen hat, haben Sie es versäumt, rechtzeitig den Ressourcenausbau und die Reformierung der wirren behördlichen Strukturen für die Bekämpfung dieser Gefahren voranzutreiben."
"In Bezug auf den Umgang mit uns Hinterbliebenen müssen wir zur Kenntnis nehmen, Frau Bundeskanzlerin, dass Sie uns auch fast ein Jahr nach dem Anschlag weder persönlich noch schriftlich kondoliert haben. Wir sind der Auffassung, dass Sie damit Ihrem Amt nicht gerecht werden. Der Anschlag galt nicht den unmittelbar betroffenen Opfern direkt, sondern der Bundesrepublik Deutschland. Es ist eine Frage des Respekts, des Anstands und eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Sie als Regierungschefin im Namen der Bundesregierung unseren Familien gegenüber den Verlust eines Familienangehörigen durch einen terroristischen Akt anerkennen."
![[image]](https://www.tagesspiegel.de/images/trauergottesdienst-in-der-gedaechtniskirche/20663948/1-format3001.jpg?inIsFirst=false)
Und kein einziges Mainstream-Medium hat den berühmten "psychologisch gestörten Einzeltäter" genannt, obwohl der hier klar ein solcher Fall ist. Es heißt landauf landab nur "rechter Terror", und obiger DLF Kommentar versteigert sich (hört Euch mal den Audiofile an, die Kommentatorin hat zum Schluß fast Schaum vor dem Mund) dazu, der AfD das alles in die Schuhe zu schieben.
Ann-Kathrin Büüsker vom Deutschlandfunk:
http://uedio.de/index.php/zur-person/
"Der Täter von Hanau ist nur ein Beispiel für die sehr unterschiedlichen Akteure rechtsextremen Hasses, die die Spaltung unserer Gesellschaft voranbringen wollen, um sie zu zerstören. Es gibt zwei Gegenmittel. Zusammenhalt und Solidarität. Und konsequente Ausgrenzung. Wir müssen zeigen, dass diese Ideologie keinen Platz und keinen Erfolg hat. Dass sie nicht akzeptiert ist. Deshalb gilt es auch, politische Konsequenzen zu ziehen und die strikte Abgrenzung zu allem, was radikales Gedankengut normalisiert, zu wahren. Das heißt auch: Zusammenarbeit mit politischen Akteuren, die diese Normalisierung betreiben, konsequent auszuschließen. Dies sei als Mahnung in Richtung der CDU gesprochen, in der es Kräfte gibt, die diese Abgrenzung immer wieder in Frage stellen.
Diese Mahnung geht aber auch nach Thüringen. Wo sich Thomas Kemmerich von der AfD zum Ministerpräsidenten wählen ließ. Von der Partei des Björn Höcke, der noch im Wahlkampf Verschwörungstheorien artikulierte, die Bundesregierung agiere ja wie fremdgesteuert. Gedanken von Verschwörungstheorien, auf die Radikale wie der Täter von Hanau sich berufen."
Meines Wissens hat sich der Verrückte NIRGENDS auf die AfD, Höcke etc. bezogen.