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ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«

    Das Benzin ist nun alle.

    verfasst von modesto E-Mail, 27.01.2012, 08:17

    Vielen Dank liebe Barbara für die täglichen Nachrichten!


    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/01/36970/

    Ich picke mir wieder den italienischen Streik heraus und berichte kurz über die aktuelle Situation vor Ort, wobei ich nur über den Süden berichten kann.

    Seit 2 Tagen sieht man kaum noch Autos auf den Straßen. Das Benzin ist definitiv alle.
    Die Tankstellen sind alle seit vorgestern geschlossen.
    Inzwischen sind wohl auch die Kanister der Leute alle, nur manche haben zuhause einen Gastank stehen, heizen und fahren auch mit Gas (hier sehr verbreitet).

    Viele Fahrräder sind unterwegs, vor allem die kleinen Elektrofahrräder, die es hier ab ca. 600 Euro gibt.
    Und die Ape sieht man oft, die fahren mit so wenig Bezin, dass es wohl noch eine Weile reicht, damit die Bauern auf die Märkte fahren können.

    In den Supermärkten gibt es keine Milch mehr, keine Frischwaren.
    Der Wochenmarkt jedoch war trotz Sturm gut bestückt und besucht.

    Wer die Zeichen erkannte und sich mit Hygieneartikeln, Kaffee und Getränken eingedeckt hat, sieht das alles recht gelassen.
    Wir hoffen, dass die Italiener anhand dieses Beispiels kapieren, wie wichtig die Produktion vor Ort ist.

    Natürlich stehen auch alle Firmen still.
    Wir merken das am Bau, seit vorgestern keine Lieferungen mehr, keine Arbeiter.

    Es gab inzwischen mehrere Verhaftungen von LKW-Fahrern, angeblich soll heute der letzte Streiktag sein.

    Die gewerkschaftlich organisierten Fahrer sind schon seit Mittwoch wieder am Fahren, sie haben sich von den Gewerkschaftsführern überreden lassen, wieder ans Steuer zu gehen.
    Monti und der Verkehrsminister haben den Gewerkschaften versprochen, sich um das Problem der zu hohen Kosten innerhalb von 60 Tagen zu kümmern.

    Es streiken noch die freien Fahrer, die privaten Transportunternehmen - also die Kleinen.

    Insgsamt kann man sagen, dass sowohl die Fischer, welche die EU-Vorgaben für die kleinen Fischerboote nicht erfüllen können, als auch die kleinen Transportunternehmen, die die hohen Steuern auf alles nicht mehr zahlen können, die Gekniffenen sind.
    Es sortiert sich gerade aus, was dem Großkapitalimus ein Dorn im Auge ist - kleine, autonome Firmen.
    Überleben werden die immer größer werdenden Konzerne, sei es in der Fischerei oder im Transport.

    Monti beschwört wie die Dame Merkel ja immer gebetsmühlenartig die "Wettbewerbsfähigkeit" - und meint damit die Marktbereinigung und die Unterstützung der Kartellbildung.


    Wünsche einen angenehmen Tag

    modesto

    

    gesamter Thread:

  • NACHRICHTENUEBERBLICK_2012_01_26 - Barbara, 27.01.2012, 00:50

Wandere aus, solange es noch geht.


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