Was die Wissenschaft heute eindeutig allg. anerkannt weiß, stellt sich oft als reines Nachplappern heraus.

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 17.08.2026, 21:14 (vor 8 Stunden, 29 Minuten) @ Konstantin225 Views

Was die Wissenschaft heute eindeutig weiß und nachweisen kann, stellt sich oft als reines Nachplappern von Unfug heraus.
Wie oft habe ich die Wissenschaft sich der allgemeinen gesellschaftlichen Lage anpassen gehört?
Jetzt waren die Germanen plötzlich multikulturelle Gruppen aller Rassen...
Bis vor 30 Jahren waren sie noch durch die Bank Blondschöpfe mit blauen Augen.
Der Limes, vor 30 Jahren eine Bastion gegen Germanenvölker ist nun ein Austauschpunkt zwischen Germanen und Römern, die Kastelle dienten eher dem multikulturellen Markttreiben, als der Germanenabwehr, die langen Pfosten- und Grabensysteme waren nun nur "reine Demarkationslinien ohne militärische Bedeutung"...
Vom den wandelnden Wahrheiten in Medizin, Teilchentheorien der Atome... ganz zu schweigen!
Inzwischen mehren sich auch zaghafte Äußerungen zur unbestrittenen Urknalltheorie "So ganz kann es so auch nicht gewesen sein."...

"Ist die folgende Darlegung akzeptabel oder unzulässig vereinfacht?
Das GelbeForum basiert auf der Theorie des Debitismus (Die ewige Suche nach einem Nachschuldner).
Die "Deckung" von Währungen beruht auf Schulden in Kombination mit der Androhung von Gewalt:
Der Herrscher, der Steuern eintreiben lassen will, muss zuerst Schulden machen mit denen er die (Gewalt androhenden) Steuereintreiber bezahlt, bevor er Steuergeld hat, die er als Lohn zahlen kann."

Ist es wirklich so gewesen? Das läßt mich arg zweifeln.
Faktisch kann es auch ganz anders gewesen sein.
Wir waren ja nicht dabei, als es anfing.
Aber viel historische Videos auf youtube zu historischen Ereignissen zeigen andere (vielleicht verblüffende?) Tatsachen und Sachverhalte auf.
Ist es nicht faktisch so, daß es oft einfach, sich aus kleinen Gruppen, ohne jegliche Schuldsysteme, entwickelnde Machtsysteme gab, die einzelnen Personen zwar Macht über die Gruppe, aber ohne Abgabenzwang gab? Einfach, weil die stärkste Person den Schutz und die Führung einer Gruppe übernahm?
So passiert es doch schon bei Tieren ohne jeglichen Schuldzwang zu Beginn.
Eine Abgabenlast anderer entstand doch zunächst überhaupt nicht!
Es war simple Machtanreißung durch faktische Kraft.
Erst später, bei Tieren wohl fast nie, entstand DANN erst später ein Abgabenzwang.
Der "Steuereintreiber" war der Führer der Gruppe zunächst doch selbst! Er erschuf sich eine Materialbasis, die ihm erst später erlaubte, eine andere Person dafür einzusetzen (und zu bezahlen!), Abgaben für ihn einzusammeln. Oder erst ein erfolgreicher Händler konnte sich mit der Zeit "Söldner" leisten, um andere Gruppen per Zwang zu Abgaben zu überreden. Also erst mußte eine finanzielle oder rohe Gewalt-Basis geschaffen werden, bevor ein Schuldsystem als kleine Staatsform geschaffen werden konnte und unser hier heiß geliebtes Schuldgeldsystem zum "Laufen kam".
Also ERST die Kapitalbildung, dann das Schuldsystem, nicht umgekehrt.
Dazu passen auch die immer wieder berichteten Ereignisse, daß ein Staatsführer, nach Verlust einer Schlacht UND der Kriegskasse seine Möglichkeit der Geldeintreibung verlor, weil ihm die Söldner einfach davon liefen, denn ohne Lohn ließ sich auch früher der gemeine freie Mann nicht dazu bringen, sein Leben für einen Machthaber zu opfern. Staaten kollabierten nach Verlust der Kriegskasse oft in kürzester Zeit.
Denn auch der Steuereintreiber kann diese Steuern nur eintreiben, wenn der unterdrückte Mann weiß, daß der Steuereintreiber sonst den Soldaten holt, um Unrecht zu Recht werden zu lassen.

"Das mag historisch, wissenschaftlich belegbar sein, ist für mich allerdings der Ausdruck eines alten Geld- und Wertesystems.

Zu meinen, ein Geldsystem muss auf alle Zeiten mit Schulden und Gewaltandrohung gedeckt sein, ist doch wie das Fahren mit Blick in den Rückspiegel.
Das Fixieren auf Probleme und Leid in der Vergangenheit, selbst wenn sie in die Gegenwart reichen, ist doch kein Entwurf und erst recht kein Bauplan für die Zukunft.
Ich betrachte Kryptowährungen als Pionierprojekte einer neuen Zeit, auch wenn bei den Entwicklungsschritten des Neuen, Vertreter alter Schuld- und Machtmuster sich des Neuen ermächtigen, es übernehmen, es in ihrem Sinne lenken wollen.

Konkret sehe ich viel Murks und einige Gefahren bei Kryptowährungen. Von den Gier-, Hype- und Allmachtswahn-Schreiern lasse ich mich jedoch nicht blenden, sondern sehe das zugrunde liegende Bestreben der Menschheit sich vom Joch des Alten zu befreien."

Wenn ich dem bisher zustimmen konnte, so kann ich beim besten Willen nicht erkennen, wo sich hier irgendwer vom alten Joch befreien will.
Die Steuern würde man auch bei einem reinen Kryptowährungssystem bezahlen müssen. Nur der Staat könnte sich nicht einfach durch Gelddruckerei vor unbequemen Aktionen/Handlungen drücken können.

"Ja, ich wünsche mir eine Besserung der Zustände und damit auch der Geldsysteme. Um dafür einen Beitrag zu leisten betreibe ich absichtlich "Wunschdenken". Das ist die aktive Nutzung des menschlichen Schöpfungspotentials.

Wer seinen Geist nur nutzt, um Experimente und Neuerungen schlecht zu reden, vergeudet meiner Ansicht nach seine Energie oder leidet womöglich unter dem Stockholmsyndrom."

Oder vergeudet man seinen Geist nicht eher mit Theorien, die praktisch nie kommen werden, weil das System, das derzeit besteht, kein Interesse daran hat, die neuen unbequemen Spielregeln einzuhalten und zu akzeptieren?

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


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