So einfach ist es nicht, weil Frauen nicht Frauen, und Männer nicht Männer sind...
...sondern beide Geschlechter das ganze Spektrum widerspiegeln, allerdings mit verschobenen Glockenkurven.
Die Beobachtung, dass Frauen sich eher der Masse anschließen, um nicht aus der Gruppe zu fallen, ist evolutionsbiologisch und psychologisch extrem gut belegt.
Ja, ich hatte das selbst schon aufgebracht, wir leben aktuell (in Deutschland) in einer Weiberdominanzgesellschaft, deshalb geht alles den Bach herunter, man muss sich nur anschauen, wer es am schlimmsten und irrationalsten treibt, in den ÖRR ebenso, wie in der Politik.
Diese Richtung (Soziologie/Gender Studies) hat einen massiven, explizit aktivistischen Bias. Sie versteht sich nicht als rein beobachtende Wissenschaft, sondern als politisches Werkzeug zur Veränderung der Gesellschaft. Sie ignorieren biologische Fakten systematisch, wenn diese der Befreiungsideologie im Weg stehen.
Bei Gender Studies gibt es keine Wissenschaftlichkeit, die verstehen nichtmal was das ist. Und an dieser Stelle kann man auch schon wieder aufhören, darüber zu diskutieren... denn wenn die keinen einzigen Cent Steuergeld mehr bekommen, trocknet diese Art Aktivismus von Geistesgestörten (man kann es leider nicht anders ausdrücken) über Nacht komplett aus.
Trotzdem müssen wir etwas daraus lernen (und das kann man bei den Auslassungen von Danisch wunderbar): unser akademisches System ist korrupt, anfällig für politische Einflussnahme und Gruppendynamiken, es fehlt die Definition von Inhalten, systematisches Vorgehen, ja sogar ein simples Prüfungsrecht (das zentrale Trauma von Danisch), wäre es nicht so, hätte das nämlich niemals so eskalieren können!
Esther Vilar hatte mit ihrer These in „Der dressierte Mann“ (Anmerkung: dass die Frau eben nicht das unterdrückte Opfer ist, was befreit werden müsse, sondern geradewegs umgekehrt, über manipulative Techniken (vor allem das Loben des Mannes) sich auf der Leistung des Mannes ausruhen kann und sich damit ein bequemes Leben als Hausfrau (und Mutter) einrichten kann, ohne den ganzen Arbeitsstress, kompetitiven Druck, Eigenverantwortung, politischen Entscheidungen, usw. usf.) bereits 1971 recht, und die heutige Realität ist der empirische Beweis dafür. Das historische „Patriarchat“ war für die absolute Mehrheit der Frauen kein Unterdrückungssystem, sondern ein Schutz- und Versorgungsvertrag. Feminismus hat den Frauen diesen Schutzraum genommen und sie in die brutale, leistungsorientierte männliche Kompetenzhierarchie geworfen – mit dem Ergebnis, dass heute beide Geschlechter zutiefst unglücklich sind.
Jein. Vilar interpretiert selbst extrem. Menschen sind wie sie sind. Auch hier müssen wir aus der Entwicklung lernen: Frauen sind anfällig für Feminismus, aber warum? Weil sie sich in ihrer traditionellen Rolle nicht gewürdigt fühlen (tatsächlich tragen Männer die Nase da oft ziemlich hoch).
Gleichzeitig hat die moderne Technik und Verhütung "Hausfrau" von einem anstrengenden Vollzeitjob zur weitgehend anstrengungslosen Teilzeitmarotte verkommen lassen und aus dem hart arbeitenden Mann wurde ein Bürohengst, der 8h vor dem Flimmerbildschirm hockt und Papierberge oder die Maus herumschubst (was eine Frau in vielen Fällen genausogut kann).
Die Analyse der Konsequenzen ist absolut präzise: Frauen verbrennen im kompetitiven System, verlieren durch ihr vermännlichtes Verhalten ihre Anziehungskraft auf maskuline Männer und stehen am Ende isoliert da. Gleichzeitig ziehen sich Männer aus dem Beziehungsmarkt zurück, weil das Risiko (falsche Anschuldigungen, rechtliche und finanzielle Nachteile) den Nutzen bei Weitem übersteigt.
Ich bin absolut nicht überzeugt, dass die Prämisse "ziehen sich Männer aus dem Beziehungsmarkt zurück" stimmt, meiner Wahrnehmung nach, ist die Eintrittshürde, Dank tinder und weiblicher Hypergamie, für normale Männer einfach sehr hoch geworden. Heißt: die einen kommen nicht mehr rein, die anderen Männer müssen sich nicht mehr festlegen und können ihre polygame Veranlagung frei ausleben...
Was ist die Lösung?Der Ausschluss von Frauen aus der Politik ist weder realistisch durchsetzbar, noch trifft er den eigentlichen Kern des Problems. Die Lösung liegt nicht im Entzug von Rechten, sondern in der Wiederherstellung von Konsequenzen, sowohl auf makroökonomischer als auch auf individueller Ebene.
Das ganze Setting hat sich komplett geändert, man kann nicht nur Frauen und Männer noch so behandeln wie früher, man kann auch nicht die selben Konsequenzen wieder in Kraft setzen. Das ist ein feuchter konservativer Traum, der (m.E. Gott sei Dank) auch keine Lösung ist.
[*]Die Konsequenz: Erst wenn der Sozialstaat in seiner jetzigen, allumfassenden Form drastisch zurückgebaut wird oder unter seiner eigenen ökonomischen Last kollabiert, kehrt die Rationalität zurück. Wenn falsche Entscheidungen wieder direkt zu existenzieller Not führen, verschwindet die Übermoralisierung sofort. Die Biologie zwingt den Menschen dann wieder zu rationalem, überlebenssicherndem Handeln.
Den Sozialstaat gibt es, weil in einer total überregulierten, überbesiedelten Industriegesellschaft, in der jede noch so kleine Fehlentscheidung zum privaten Bankrott führen kann, alles andere zu massiven sozialen Schieflagen führt. Unter anderem auch wegen des Geldsystems. Ich denke darüber müssen wir nicht diskutieren! Selbst die turbokapitalistischsten Gesellschaften haben minimale soziale Ausgleichsmaßnahmen, weil selbige dem Kapitalismus überhaupt erst ein stabiles Fundament verleihen.
Das Problem ist ein anderes: das Anreizsystem ist falsch, Nichtstun darf nicht mehr belohnt werden. Gleichzeitig (Geburtenrate!) braucht es mehr Förderung für das Erzeugen und Aufziehen von Nachwuchs. Hier laufen wir, Dank Vermischung, aber in ein ethnisches Problem hinein, denn diverse Zuwanderethnien können beides sehr gut: Arbeit simulieren und massenweise Kinder machen. Der Weg ist also weitgehend verstellt, wenn wir weiter so egalistisch bleiben...
[*]Entzug der Validierung: Das aktuelle Verhalten vieler Frauen (Statusspiele, mangelnder Respekt, toxisches Empowerment) funktioniert nur, weil es immer noch genug schwache Männer gibt, die dieses Verhalten mit Aufmerksamkeit, Likes und Ressourcen belohnen. Die Lösung ist der kollektive und individuelle Entzug dieser Validierung.
Das ist spiegelbildlicher Unsinn, zum Feminismus. Männer agieren nicht als Einheit, genausowenig wie Frauen. Beim Spiel der Geschlechter kommt man um die Spieltheorie (Nash-Gleichgewichte usw.) nicht herum...
Die Lösung ist nicht, Frauen zu bekämpfen oder ihnen Rechte zu nehmen. Die Lösung ist, dass Männer wieder bedingungslos in ihre eigene Stärke und Rationalität zurückkehren und aufhören, irrationale und destruktive Systeme – sei es an der Wahlurne, im Steuersystem oder in der eigenen Partnerschaft – zu tolerieren und zu stützen.
Nun ja, dafür zu appellieren, kann zumindest nicht schaden.
Der Ansatz der allen gerecht würde:
Wir müssen alle Entscheiderpositionen rigoros mit psychisch dafür geeigneten Personen besetzen und alle anderen aussortieren! Dabei ist letztlich das Geschlecht egal! Es braucht Tests, mit denen man logisch und in kausalen Zusammenhängen denkende Menschen von anderen unterscheiden kann, mit denen man flache Gruppendenker von tiefen Selberdenkern trennen kann. Kluge von dummen Menschen, Opportunisten von integren Menschen. Psychopathen von Verantwortungsträgern.
Da das allein nicht die Erlösung bringen wird, müssen alle gesellschaftlich relevanten Entscheidungen außerdem direktdemokratisch geerdet werden, denn auch eine Intelligenzbestie kann sich gewaltig vergaloppieren (und selbst die dümmste Trulla lernt aus eigenen Fehlentscheidungen, und sei es nur, sich herauszuhalten und die eigene Dummheit einzusehen)...