Rechnung ohne den Wirt
Gerne kommentiere ich deine umfassenden Überlegungen
wie ich das ohne Fachmann hinbekomme
Ist tatsächlich legal möglich, es ist dann bloß die Einspeiseleistung rechtlich auf 800 Watt begrenzt - ein Fliegenschiss. Am getrennten Anschluss ohne Verbindung zum öffentlichen Netz auch mehr Leistung möglich, aber da fehlt dann das Backup vom Netz.
Zum Vergleich: jeder Laie darf an der roten Steckdose einen 11000W Verbraucher einstecken, aber eben keine Solaranlage weil jemand mal entschieden hat dass das nicht erlaubt ist.
einen Stecker in die Steckdose zu stecken?
Diese Lösungen gibts, doch für den schmalen Preis gehen die günstigen Produkte in der Regel mit etwas mehr Bastelei einher als eine teure Fertiglösung.
mit dem Modell würde man angeblich an den Tesla Tankstellen Zeit Lebens kostenlos nachladen können.
Das bekommen nur die alten Dickschiffe 10+ Jahre alt.
die Akkukisten zu Hause an der Steckdose auch vom Netzbetrieber als Puffer (Zwischenspeicher) verwendbar sein sollten.
Nennt sich "Bidirektionales Laden" und ist bei Autos derzeit noch eher selten. Und wie du schon festgestellt hast, kommt für Energiethemen immer ein Wust an Bürokratiethemen dazu.
Kann also der Tesla daselbst, wenn er geladen ist, diese Ladung wieder ins Netz einspeisen? Dann brauch ich doch gar keine PV oder Windanlage.
Generell scheitert der Stromhandel an der von mir angedeuteten politischen Ausgestaltung des Strommarkts: Müsstest du den Strom am Markt kaufen, hättest du derzeit so viele Gebühren dass es sich nicht wirklich lohnt, sich netzdienlich zu verhalten. Selber produzieren ist nach wie vor die billigste realistische Möglichkeit, zu Strom zu kommen. Lohnt sich vor allem für den Eigenbedarf. Solaranlagen sind wirklich spottbillig, eben weil sie aus China kommen.
Dann reicht es zwischen Tankstelle (kostenlos) und zu Hause hin und herzufahren und damit Geld zuverdienen.
Das ist nicht von den AGB nicht gedeckt, jemand wurde mit ähnlichem Vorhaben mal erwischt (stromintensives Bitcoin Mining im Auto)
Digital ist unlesbar, und kostet 20 Euro im Jahr Gebühr. Vorteil für mich Null, nur Kosten!
Jein... man kann ihn manuell ablesen (mit PIN einmalig dauerhaft freischalten) und digital auslesen (Schnittstelle). Du hast aber recht dass die Kosten unnötig hoch sind (20€ werden dir berechnet, doch die internen Kosten sind höher - teils 100€ Miete - und gehen zu Lasten der Netzumlage aller Stromkunden)
Der Netzbetreiber stellt sich aber dumm obgleich es vom Gesetz her noch bis 2032 ginge solche analogen zu betreiben.
Entscheiden darf der Messstellenbetreiber, welches Modell er einbaut. Du kannst aber innerhalb der Frist einen eigenen Zähleranbieter suchen, was jedoch teurer kommt weil der extra anfahren muss statt alles im Akkord zu tauschen.
Meiner stellt sich taubstumm und behindert an
Es soll Netzbetreiber geben die etwas kompetenter sind, habe selber aber meist nur unfähige Konzerne erlebt.
Am Ende hast du als Privatkunde nur sehr wenige Vorteile von den digitalen Zählern, es ist eher so ne Lobby Sache. Allein schon dass man austauschen, mieten und eichen muss, nährt diverse Industrien. Bei uns sind noch die 50 Jahre alten Zähler drin, da kann man sich für einmalig 80€ selber ein smartmeter in den Stromverteiler einbauen und hat dann seinen Verbrauch genauestens im Blick und kann z.B. seine Heizgeräte intelligent steuern, oder seinen Bedarf bei der Dimensionierung von Solar etc besser bestimmen.
Geld verdienen mit Stromvernichtung
Ursache der Problematik ist ein Fehlanreiz bei der EEG-Fördermittelvergabe. Die PV-Erbauer haben einkommensmaximal gebaut weil es gefördert wurde. Gebraucht hätte man in den letzten Jahren eher netzdienliche Anlagen (entweder Ost-West Anlagen für die Nebenzeiten, oder mit Speicher)
Für dich privat lohnt sich die Stromvernichtung nicht, weil du dich entscheiden musst zwischen 1-2 Jahre Festpreis (Kalkulation über standardisiertes Standardlastprofil) oder dynamischer Preis (real gemessen mit Smartmeter). Beim dynamischen Preis bekommst du zwar zeitweise Geld für den Verbrauch, aber zu allen anderen Zeiten zahlst du dann umso mehr.
Datenkrake Smartmeter?
Die meisten Zähler funken nicht nach außen, passiert nur bei Haushalten mit einem Durchschnittsverbrauch über 6000kWh/Jahr und auch nur im 15 Minuten Rhytmus. Oftmals haben sie auch gar keinen Empfang im Keller.
Das Geld der Kraftwerke, die es nicht mehr gibt, kann man (das Volk) sich selbst verdienen!
Wer clever ist, wird immer irgendwelche Möglichkeiten auf Kosten der Allgemeinheit finden. So wie Hausbesitzer sich ihr Dach vergolden lassen haben.
ist das zu optimistisch gerechnet?
Ja, zum einen weil die Bezahlung - nach Abzug der Stromnebenkosten - nur zu ganz bestimmten Zeiten stattfindet (meist Sonntag Mittag) und weil du nicht der einzige mit der Idee bist. Wenn das die neue Normalität wäre, finden sich weitere Marktteilnehmer mit denen du dann konkurrierst.
wenn man PV einspeist kann der Netzbetreiber von sich aus und der macht das, auch diese Einspeise unterbinden
Abschaltvorrichtungen betreffen in der Regel nur Anlagen ab ca. 50m² Modulfläche wenn ich mich recht erinner. Wer das im Blick hat bleibt einfach darunter oder baut sich einen Speicher dazu.
Aber bei den Windrädern läuft die Vergütung weiter, bei den PV Betreibern nicht.
Jein.. die Abschaltzeit wird hinten dran gehängt