Einige Fakten über Mähdrescher und die "Palz"

Illusion, Mittwoch, 18.03.2026, 15:23 (vor 223 Tagen) @ DT5152 Views

Ein Claas-Mähdrescher mit 12 m Arbeitsbreite (typisch Modelle wie Lexion 7/8er-Serie mit Vario 1200-Schwader) kostet je nach Ausstattung mit GPS (z. B. CEMOS AUTO) und Joystick (CMotion) derzeit neu ca. 500.000–700.000 € zzgl. MwSt.

Preisentwicklung seit Einführung
Die Lexion-Serie mit 12-m-Option startete um 2010–2012 bei ca. 300.000–400.000 € (Basispreis ohne Extras). Bis 2019 stiegen Preise auf 450.000–550.000 € durch Hybridmotoren und Tech-Upgrades. Seit 2020/2021 (Generation 8700/8800) liegen Neupreise bei 550.000–800.000 €, inflations- und technikbedingt.

Aktuelle Gebrauchtpreise
Gebrauchte 12-m-Modelle (2018–2023, <1.000 Std.) kosten 350.000–550.000 € mit GPS/Joystick. Ältere (2012–2017) ab 150.000–300.000 €, abhängig von Zustand. Preise schwanken regional; in Deutschland oft inkl. MwSt. angeboten.


Ein Claas-Mähdrescher mit 12 m Breite und hochwertiger Ausstattung (GPS, Joystick) amortisiert sich typischerweise ab etwa 300–500 Hektar Anbaufläche, abhängig von Ertrag, Dieselpreisen und regionalen Bedingungen.

Wirtschaftlichkeitsfaktoren
Bei einem Neupreis von 500.000–700.000 € (aus vorheriger Recherche) und 1.500–2.000 Betriebsstunden pro Saison über 10 Jahre muss die Maschine 50–70 Tonnen/Stunde durchsetzen, um Kosten zu decken. Für Getreideerträge von 8–12 t/ha reicht das bei 300 ha aus, da Fixkosten (Abschreibung ca. 50.000 €/Jahr) durch Eigenleistung gedeckt werden – im Vergleich zu Auftragsdreschen (20–40 €/t).

Regionale Unterschiede
In Deutschland lohnt sich Eigenbesitz ab 400 ha oft mehr als Dienstleister, bei Ölpreisen um 1 €/l und 12-m-Breite für schnelle Ernte. Kleinere Betriebe (<200 ha) mieten oder bestellen lieber, um Kapital freizuhalten. Bei Spezialkulturen (Mais) sinkt die Grenze auf 250 ha durch höhere Durchsätze


In Rheinland-Pfalz (RL-P), zu der die Pfalz gehört, gibt es etwa 15.310 landwirtschaftliche Betriebe mit einer Gesamtfläche von rund 712.000 Hektar (Datenstand 2023, leichter Rückgang bis 2025 erwartet).
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Verteilung nach Betriebsgröße
Die Betriebe sind stark fragmentiert: Über 60% haben weniger als 50 ha, nur ca. 10% über 100 ha – typisch für die Pfalz mit Wein- und Gemüseanbau.

< 5 ha: ca. 20–25% (Kleingärtnereien, Nebenbetriebe).

5–50 ha: ca. 50–60% (Mehrheit, oft Spezialkulturen).

50–100 ha: ca. 20%.

100 ha: ca. 10%, davon wenige Großbetriebe >300 ha für Getreide/Mähdrescher.

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Pfalz-spezifisch
In der Pfalz-Region (Süd-RL-P) dominieren kleinere Betriebe durch Weinbau (ca. 25.000 ha, viele <10 ha) und Gemüse (308 Betriebe mit 16.500 ha im Freiland 2025). Nur ab 200–300 ha lohnt oft eigener Mähdrescher-Einsatz, was auf ca. 5–10% der Betriebe zutrifft.

Quelle: perplexity.ai

Gruß

Illusion


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