Die Frage, was wird überhaupt gemessen und veröffentlicht ...
Auf der Webseite: https://odlinfo.bfs.de/ODL/DE/themen/wo-stehen-die-sonden/karte/karte_node.html nämlich nur die Gammastrahlung.
Wasser als Barriere: Wasser ist ein effektiver Abschirmstoff für Gammastrahlung. Es absorbiert und schwächt die Strahlung, je tiefer die Explosion unter der Wasseroberfläche stattfindet. Bei einer Explosion in einer Tiefe von 80 Metern (Tiefe der Ostsee besagten Stelle) würde ein erheblicher Teil der Gammastrahlung durch das Wasser abgeschirmt werden.
Es gibt also keine Daten über Radionuklide, wie z.B. Cäsium-137, Jod-131 oder Strontium-90 an diesen Messstellen (Link), die das Bundesamt veröffentlicht.
Hatte recht mit meinen Gedanken, KI dazu:
Ja, genau. Bei einer Atombombenexplosion unter Wasser würde die Gammastrahlung aufgrund der starken Abschirmwirkung des Wassers sehr stark gedämpft werden. Daher wäre es unwahrscheinlich, dass diese direkte Gammastrahlung in einer Entfernung von 250 km von der Explosion noch messbar wäre.
Ich, wäre es in einer Entfernung von 50 km noch messbar?
In einer Entfernung von 50 km von der Stelle einer unter Wasser gezündeten Atombombe wäre die direkte Gammastrahlung wahrscheinlich ebenfalls nicht messbar oder nur sehr schwach messbar.
Der damalige Sperrkreis zur Unglücksstelle der Gasleitungen war um die 5-Seemeilen und ich habe die KI die Gammastrahlung von einer 2-Kilotonnen-Atombombe berechnen lassen:
Nach Durchdringen von 80 Metern Wasser und einer Entfernung von 5 Seemeilen (9260 Meter) wird die Gammastrahlung so stark abgeschwächt, dass sie praktisch null ist. Dies bedeutet, dass in dieser Entfernung keine signifikante Gammastrahlung von der Explosion gemessen werden könnte.