steriles Pokemomsmartphoneplastikköpfedrücken

BBouvier, Donnerstag, 21.12.2023, 16:02 (vor 814 Tagen) @ Beo23368 Views
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 21.12.2023, 16:42

Hallo, Beo2!

Auch ... technische Erfindungen ... gab es bereits lange
vor dem Erscheinen der ersten König- und Großreiche.

Ich bin nicht so schlicht, daß mir das unbekannt wäre.

Ich wiederhole gern und erkläre Dir:
1.
Ein "Reich" (und derlei wächst erst in und schließlich aus der Kultur)
ist die Vorbedingung seiner späteren Phase der Zivilisation.
2.
Bereits der Neandertaler fertigte sich Werkzeug,
unsere Vorfahren bauten Behausungen, erfanden mit Pfeil/Bogen Fernwaffen,
die ihm dienten ... all das auch Ausdruck ihrer Kultur!
Wie ihre Riten, Gesänge, Plastiken, Trachten, Spielzeug, etc.

Im Unterschied dazu dominiert (!) in der Phase Zivilisation
Finanzwesen/Technik die Menschen in vermassten Megametropolen etc.
Ich führte das alles oben bereits aus.
Gleichzeitig (quasi) das "Erlöschen/Fortfall" obiger Kulturbräuche und -Gegenstände
zugunsten (heutzutage) steril-seelenlosen Pokemomsmartphoneplastikköpfedrückens.
Der kulturlos entseelte Zivilisationsmassenmensch kann das Fehl natürlich nicht erkennen.

Kultur: Heilige, geweihte Nacht der Auferstehung des Lichtes
Zivilisation: Rote Coca-Cola Plüschwitzfigur mit eingebautem Lautsprecher: Ho-ho-ho!
(und mehr kriegt diese minderwertige US-Geburt nicht gebacken)

Arbeitsteilung gab es bereits lange lange vor dem Erscheinen der ersten Menschen,

Mephistopheles - sehr lichtvoll - dazu:
Arbeitsteilung gibt es erst, seitdem es Arbeit gibt.
Vorher ist Arbeitsteilung nicht definierbar.
Arbeit ist definiert als eine vertraglich festgelegte Tätigkeit
zwischen zwei oder mehr Vertragspartnern, welche vergütet wird.
Arbeitsteilung ist folglich an mehrere Vorausetzungen gebunden:

1. einen bestehenden Rechtstaat mit Vertragsfreiheit

2. Verträge mit Definition der zu verrichtenden Tätigkeiten

3. festgelegte Vergütung

Ohne diese Bestandteile gibt es weder Arbeit noch Arbeitsteilung.
Arbeit existiert also historisch nur in sehr geringen,
eng bemessenen Zeiträumen und endet mit dem Untergang de Rechtsstaates.

So konnte zwar ein römischer Tagelöhner, wie in den Paulusbriefen
und etlichen Evangelien beschrieben, Arbeit verrichten,
niemals jedoch ein zu der selben Zeit lebender freier germanischer Bauer.
Der hätte es übrigens auch gar nicht verstanden, was das sein soll "Arbeit".
Genau so wenig wie ein nordamerikanischer Indianer vor 5 Jahrhunderten.
Oder ein Sklave.
Es fehlt das Kriterium der Vertragsfreiheit.

Alle anderen "Definitionen" verfolgen nur ideologische Absichten
mit dem Ziel der Verdummung
.

So daß es kein Wunder ist, wenn Du dann auch noch behauptest,
die Feststellung, im Europäischen Zyklus begänne die nachkulturelle Phase
der Zivilisation etwa zur Zeit "Napoleon" (argumentationslos) sei:

Lächerlich!

Aber ich kann Dich da trösten:
Du hast das Thema nur nicht begriffen.

Grüße,
BB


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