Die nächste Sonne, Proxima Centauri, ist 4 Lichtjahre entfernt

Ankawor, Donnerstag, 21.12.2023, 15:53 (vor 814 Tagen) @ Otto Lidenbrock4671 Views

Gemäß Einstein benötigt ein Objekt mit Masse unendlich viel Energie, um auf Lichtgeschwindigkeit zu kommen. Geht also nicht. Nehmen wir an, die fliegende Untertasse würde nur halbe Lichtgeschwindigkeit erreichen. Dann würde die Untertasse die erste Hälfte der Strecke bis auf halbe Lichtgeschwindigkeit beschleunigen und benötige dazu bei 5 G (du wiegst dann die ganze Zeit 400 kg statt 80 kg) ungefähr 8 Jahre und würde ab der Hälfte wieder 8 Jahre lang mit 5 G abbremsen, um auf der Erde weich zu landen.

(Die Werte sind natürlich nur grob und berücksichtigen weder relativistische Effekte noch Zeitdilatation.)

Wäre also auf dieser nächsten Nachbarsonne eine sehr hoch entwickelte Zivilisation, müssten Gucky und seine Mitreisenden bei der Reise erhebliche Belastungen ertragen. Ganz zu schweigen davon, wenn die nächste Zivilisation nicht gleich nebenan in 4 Lichtjahren Entfernung zu Hause wäre, sondern vielleicht ein paar Tausend Lichtjahre entfernt.

Und die Untertasse müsste natürlich auch genug Treibstoff haben, um die halbe Strecke mit Vollgas zu beschleunigen und die zweite Hälfte mit Vollgas zu bremsen.

Dass der Weg auch ein wenig weiter sein könnte, davon bekommt man in dieser schönen Darstellung einen Eindruck:

https://www.youtube.com/watch?v=OQrXakW1-JI

(Immer wenn mir ein Glas runterfällt oder am Auto was kaputt ist, gucke ich mir das an, und nichts ist mehr wichtig.)

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Zu jeder Zeit geht unter,
was träge ist und faul.
Stillschweigend schafft der Meister,
der Stümper braucht das Maul.


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