Hier ein Leserbrief zum Thema Nachweis einer Sprengung

BerndBorchert, Samstag, 18.11.2023, 13:04 (vor 191 Tagen) @ Naclador1110 Views
bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 18.11.2023, 13:56

Hallo BerndBorchert,
der "Nachweis" wurde schon vor Jahrzehnten erbracht. In einem Video hatte damals jemand die Filmaufnahmen des Zusammenbruchs der Türme analysiert und daraus abgeleitet, dass sie praktisch im FREIEN FALL eingestürzt sind. Die innere Struktur hatte demnach keinerlei Widerstand geleistet.
Nun könnte man eventuell noch argumentieren, dass der Stahl in den getroffenen Stockwerken durch die Hitze des verbrennenden Kerosins "weich" geworden sei, aber bereits ein paar Stockwerke tiefer trifft das nicht mehr zu.

Für diesen "fehlenden" Widerstand gibt es nicht viele technische Erklärungen. Entweder die Säulen wurden von oben nach unten während des Falles mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerkes "zerstückelt" oder im FUNDAMENT des Turmes hat sich (wodurch auch immer) "spontan" solche Hitze entwickelt, dass die zentralen Stahlsäulen von unten her unmittelbar innerhalb von Sekunden aufgeschmolzen wurden.

Bleibt die Frage, ob diese "Einsturz-Vorrichtung" bereits beim Bau bzw. später als eine Art "Sicherung" eingebaut wurde oder ob das erst kurz vor den Attentaten (mit Vorwissen) erfolgt ist.

Hier auf die Schnelle mein Kommentar dazu:

Ich kann mich ebenfalls an ein Youtube Video in 2007 erinnern, in welchem mit der Gegenkaft (im Sinne von Newton) der Stahlträger nach oben gegen den herabstürzenden oberen Teil argumentiert wurde, und eine lange Crash-Zeit daraus geschlossen wurde, sagen wir mal 30 Sekunden, während die Türme nachweislich in ca. 12 Sekunden zusammengestürzt sind. Es war ein langes Video von zwei Physikern mit italienischem Namen/Akzent. Ich kann's aber nicht bei Youtube finden.

Das zeigt die Crux:
1. Nachweise als Video und nicht als paper ist sowieso nicht in Ordnung, da mangelt's schon an der Form. Und jetzt ist das Video auch noch weg, ein paper würde noch irgendwo stehen - außerdem sollte es bei einem Journal eingereicht und kritisch von mehreren Gutachtern geprüft werden - ohne das ist es wertlos, denn jeder Autor macht Fehler und hat Argumentationslücken, die durch Gutachter aufgedeckt werden und dann korrigiert werden können oder auch nicht - dann muss man es zurückziehen.
2. Dann vor allem die Modellierung und Quantifizierung: Stimmt dieses Modell und stimmt die Quantifizierung dieser Gegenkraft - beides ist ja kein reines Physik-Thema, sondern mehr ein Statik- bzw. Material-Thema. Da muss ein Baustatiker ran, kein Physiker.

Zu den letzten zwei Absätzen: Interessant wäre die Situation, wenn ein Baustatiker wie der Ingolstädter Prof. einen validen Nachweis für Sprengung finden würde, aber zugeben müsste, dass er nicht weiß, wie das mit den bekannten Sprengstoffen zu erreichen gewesen sein soll - und er ist ja Experte, der alle bekannten Sprengstoffe kennen dürfte. Das würde dessen Nachweis der Sprengung aber nicht in Frage stellen.

Bernd Borchert

P.S. zum Thema Argumentationslücke:

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