Meine Tochter macht das nicht
und sie hat festgestellt, dass eine Handvoll Mädels in ihrer Klasse das auch nicht tun. Die Mehrheit dagegen, da hast Du recht, ist eher bequem und nicht skeptisch oder hat eben kein bisschen Ahnung von Datenschutz und -missbrauch. Das passt aber auf meine These, dass dann nämlich die gut 70% Eltern ihrer Bürger- und darüber hinaus auch ihrer Fürsorgepflicht als Eltern nicht nachkommen und ihre Sprösslinge nicht darüber aufklären.
Meine Tochter hat das verstanden - mit 15 - und kann das auch kommunizieren. Und sie will auch nicht, dass ihre Bewegungsdaten und ihre persönlichen Kontakte im öffentlichen Leben - also real life, nicht bloß virtuell - ohne Gerichtsbeschluss irgendwem zugänglich wären. Sie versteht auch die Wichtigkeit von Bargeld. Und dass sie das so aufnimmt, nachdem sie sich selber schlau gemacht hat im Netz, obwohl sie gerade in ihrem Alter bei den meisten Hinweisen, die man ihr zum Überdenken nahelegt, bockig ist wie ein sturer Esel, macht mich stolz.
Die ganze Welt ändert sich im Zuge von Corona weiter zum Schlechten. Man sieht halt, dass überall in höchstem Maße Wert gelegt wird auf größtmögliche Kontrolle und bestmögliche Informationen über die Bürger. Und solange man sich wehren kann als Bürger sollte man das auch tun, weil die Entrechtung und Entmündigung nach der Salamitaktik funktioniert. Und ich will mich nicht in 30 Jahren fragen lassen, wie uns ein Schritt in einen totalitären Staat SCHON WIEDER passieren konnte. "Habt ihr denn immer noch nichts gelernt?"
Gruß
stocksorcerer