Länder mit Lockdown vs. Länder ohne Lockdown

Mephistopheles, Freitag, 19.06.2020, 11:58 (vor 2050 Tagen) @ Prophet4295 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 19.06.2020, 12:05

Die Regierung kotzt mich an, Merkel und Spahn und Lauterbach und Söder vor allen anderen.

Du vergisst offensichtlich, dass wohl mehrere Dutzend Länder gleichartig handeln. Und die Länder, die keinen Lockdown verhängt haben, dies mittlerweile (teilweise) bereuen. Schweden, Brasilien, England usw. Ob die Strategie der Herdenimmunität am Ende aufgeht, werden wir noch sehen.

Mit Lockdown Tote pro Million
838 Belgium
571 Italy
454 France
365 USA

Ohne Lockdown Tote pro Million
623 UK
500 Sweden
225 Brazil
35 Belarus

Man könnte fast zu der Ansicht gelangen, dass der Lockdown keinen oder einen kaum erkennbaren Einfluss hat, einen viel größeren jedoch die medizinische Infrastruktur.
Je mehr man das ignoriert, um so weniger Tote:
0,9 Papua New Guinea
2 Western Sahara
- Laos In Laos hat es ohne Lockdown und ohne medizinische Infrastruktur überhaupt keine Toten gegeben, obwohl Laos in Asien liegt.
0,4 Gambia
Usw. mehrere Afrikanische Länder mit fast keinen Toten pro Million Einwohner. Was widerum den uralten Verdacht bestätigt, je weniger Ärzte, um so weniger Kranke.

Du vergisst hierbei, dass auch eine Krankheitswelle ohne Lockdown einen massiven wirtschaftlichen Schaden angerichtet hätte. Das steht, so glaube ich, auch außer Frage. Und die Bilanz wird am Ende gezogen, die Sache ist noch (längere Zeit) nicht ausgestanden.

Welchen? Welchen Schaden hätte die Krankheitswelle angerichtet, wenn man sie einfach ignoriert hätte? Welchen Schaden hat die Pest angerichtet? Sie ist von der damaligen Obrigkeit einfach ignoriert worden. Alle Berichte über die Pest wurden post festum konstruiert, aus den mittelalterlichen Quellen lässt sich nichts erschließen. Die Geschäfte gingen weiter wie üblich.
Die Berichte über die Pest, die wir kennen und die Pestmasken stammen hauptsächlich aus dem 17. Jh., wo die PÜest praktisch schon vorbei war und nicht aus dem 14. Jh.

Kritische Stimmen werden ausgeblendet, ausgegrenzt, Diskussionen finden nicht statt.

Doch, finden sie. Du kannst hier und woanders jederzeit deine "kritische Stimme" äußern. Du wirst nicht eingesperrt, nicht verfolgt, nicht mit Publikationsverbot belegt. Du kannst heute noch eine Tageszeitung und einen TV-Sender gründen. Oder kaufen. Und dann die Redakteure und Journalisten einstellen, die das berichten was du für wichtig und kritisch genug erachtest. Was hindert dich denn daran? Eine Regierung, die dich einsperrt und foltert, wenn du das tust?

Du darfst Corona nur nicht ignorieren.

Der Herr Jochen Kopp ist ein gutes Gegenbeispiel, was man tun kann wenn man willens ist, "unbequeme" Themen zu verbreiten. Warum tust du es ihm nicht gleich? Mangelt es an Willem oder Können? Was ist mit dem Compact-Magazin? Die liegen auch in fast jedem Zeitschriftenregal. Wo ist die "Unterdrückung" dieser Stimmen? Ob bei BLM-Demos mehr Leute sind als bei den Anti-Corona-Demos tut hier nichts zur Sache. Fakt ist, dass du deine "kritische Stimme" jederzeit erheben kannst und darfst.

Gruß Mephistopheles


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