Bismarck oder de Gaulle

Tempranillo, Dienstag, 12.05.2020, 11:12 (vor 2186 Tagen) @ Das Alte Periskop4595 Views

Da ich wohl länger hier unter euch gelebt habe wie so mancher Schreiber, würde mich dies interessieren: Wenn wünscht ihr euch eigentlich als „Führer“, bitte Namen kein Wischiwaschi-Profil?

Bismarck in seiner staatskommunistischen Phase. De Gaulle, als er sich so weit wie möglich vom Einfluß Angloamerikas zu lösen versuchte, wäre auch eine Möglichkeit.

Putin können wir, wie es aussieht, leider vergessen.

E&R:

*Russland "empört" über die amerikanische Verschleierung der Rolle der UdSSR beim Sieg über den Nazismus*

Haben die in Moskau noch immer nicht kapiert, daß England und Amerika bisher noch jeden verraten haben, und ihr wahrer Todfeind nicht Nazi-Deutschland, sondern die beiden Führernationen des Westens gewesen sind, woran sich wenig geändert hat?

Harold Filet antwortet auf Leserkommentare, die das uralte französische Ressentiment vom aggressiven deutschen Tätervolk aufkochen, das die Slawen ausrotten wollte:

Das ist gut, ich bin gebürtiger Slawe, also lassen Sie mich Ihnen den Grund meiner Gedanken darlegen. Der weißrussische Mann, wie Sie sagen, hatte es nicht nötig, dass der weiße deutsche Mann massakriert wurde, seine ...piieeep-...ischen Eliten kümmerten sich sehr gut selbst darum.

Es wird geschätzt, dass das schreckliche ...piieeep-...isch-bolschewistische Epos seit 1917 für den Tod von mehr als 66 Millionen Russen (zumeist Christen) verantwortlich ist, die allein in seinen Gulags ausgerottet wurden. Ich spreche hier nur von den Russen und lasse in diesen Zahlen den Tribut der anderen slawischen Nationen außer Acht!

Sie sollten Solschenizyn lesen...

Die russischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, sind nicht enthalten. Sie starben nicht aus Überzeugung oder aus Patriotismus, sondern aus Pflichtbewusstsein, von eben diesen Eliten ebenso für den Schutz ihres tödlichen kommunistischen Ideals wie für ihren atavistischen Hass auf das Christentum geopfert.

Ob freiwillig oder durch Aufwiegelung, die von der russischen Armee während des Zweiten Weltkriegs begangenen Gräueltaten und Übergriffe sind mindestens ebenso unzählig wie unsäglich. Das kommunistische Abenteuer war der erbärmlichste ...piieeep-...ische Versuch zur Versklavung von Völkern in der Geschichte.

Warum glauben Sie, dass deutsche Soldaten von Völkern, die von der russischen Unterdrückung befreit wurden, als Helden gefeiert und willkommen geheißen wurden?

Dass uns eine Figur wie Putin (ein Name, der zweifellos für ihn prädestiniert war) seine großen Tiraden über die Größe, den Wert und den Heldenmut der Roten Armee in dieser Zeit und angesichts "der nationalsozialistischen Bedrohung" trinken sollte, ist ein letzter Schleimklumpen, der all diesen Opfern, in erster Linie denen seines eigenen Volkes, ins Gesicht geschrieben wird!

Dieses Arschloch, das es wagt, seine tiefe Bewunderung für die Tscheka von Dzerzhinksy zu gestehen, und das die abstammungsmäßige Verbindung zwischen dem derzeitigen FSB, dem KGB und der Tscheka begrüßt.

Aber was kann man anderes erwarten als Propaganda von einem ehemaligen KGB-Agenten, dessen Hauptfunktion darin bestand, als Verbindungsmann zur ostdeutschen Stasi zu fungieren.

Endlich haben wir die Helden, die wir verdienen!

Ich sehe absolut keinen objektiven Grund, den Sieg der kapitalistischen bolschewistischen Zangen zu begrüßen, der uns in die heutige Welt gebracht hat. Haben Sie immer noch nicht begriffen, dass die einzige Alternative zu diesem zweiköpfigen Ungetüm genau der dritte Weg war, der des Nationalsozialismus.

Warum glauben Sie dann, dass dieses politische Regime systematisch bekämpft wird, unabhängig von seiner praktischen Anwendung oder politischen Ausstrahlung? Ist Ihnen das naturwidrige Bündnis zwischen den Anhängern des empörendsten globalisierenden Kapitalismus (England, USA) und den Befürwortern des universalen Kommunismus (Russland) jemals fremd erschienen?

Und schließlich heißt es nicht: "Gott lacht über Menschen, die die Folgen einer Sache klagen, deren Ursachen sie zärtlich lieben", (Bossuet).

Putins in letzter Zeit verstärkte Hinwendung zur Stalinverherrlichung und Glorifizierung des sowjetischen Siegs im Großen Vaterländischen Krieg, verheißt für uns nichts Gutes.

Darin liegen einige für uns tödliche Elemente der Liebedienerei vor Angloamerika, City und Wall Street, vor allem werden wir auf die Rolle als völker-, auch russenausrottendes Tätervolk festgenagelt.

Wenn Putin und Moskau jetzt auf ihrer eigenen, nach London, Washington, New York und Tel Aviv gerichteten Schleimspur ausrutschen, betrachte ich das als Justice immanente.

Dass uns eine Figur wie Putin (ein Name, der zweifellos für ihn prädestiniert war)

Putin französisch heißt Nutte.

Louis-Ferdinand Céline hat es als erster kapiert: *Europa/der weiße Mensch starb in Stalingrad*, und Putin fällt nichts besseres ein, das das zu feiern.

Boris Le Lay hat vorgestern geschrieben, durch die Antinazi-Propaganda würde Rußland wie der Westen seinen ethnischen Untergang betreiben.

Tempranillo

https://www.egaliteetreconciliation.fr/La-Russie-indignee-par-l-occultation-americaine-...

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).


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