Auf die Banken schauen.
Moin DT,
Der Markt in Malle hat sicher noch nicht nachgegeben, die Immohändler halten natürlich die Preise hoch. Mal sehen, wie sich das Volume über die nächsten Monate entwickelt.
Danke für diesen Thread, der diesem Forum gut zu Gesicht steht. Hier könnten die Fäden zusammen laufen, aus denen man eine Strategie stricken kann, die einem nicht nur keine Verluste, sondern sogar mit Gewinne beschert.
Selbst wenn das Szenario von @Mephistopheles eintrifft, wird es auch da Gewinner geben.
Für eine halbwegs sichere Prognose müssen wir uns aber damit auseinandersetzen, was für eine Wirtschaftsszenario auf uns zu kommt. Deflation, Stagflation, Inflation und in welcher Reihenfolge.
Und da steht für mich das Handeln der Fed ganz oben auf der Beobachtungsliste.
Die Fed ist aktuell nicht nur Lender, sondern auch Buyer of the last Resort.
Das klappt aktuell auch sehr gut bei Aktien, Bonds und Währungen.
Aktuell werden jeden Monat eine Billionen Dollar in die Märkte gepumpt.
Die Frage lautet also, wie lange hält die Fed das noch durch?
Das Geld wird ihr nicht ausgehen, aber es könnte irgendwann dazu führen, dass durch irgend einen kleinen Umstand, das Vertrauen der Marktteilnehmer erlischt und dann wollen alle durch den kleinen Notausgang raus.
Das größte Gefahr droht dabei wahrscheinlich vom Anleihemarkt.
So oder so, mir scheint eine Anlage in physischen Gold und Silber sehr sinnvoll zu sein.
Immobilienkäufe sehe ich skeptisch. Stichworte sind Vermögensabgabe, Rechtslage für Ausländer, Sicherheitsaspekte, kein Wertzuwachs bei anhaltender Rezession, Kosten für Instandhaltung usw. Außerdem werden hier auch die Banken versuchen, die Preise so lange wie möglich oben zu halten.
Wenn die Immobilienpreis purzeln, werden auch die Mieten dramatisch fallen, da bietet es sich doch an mit den Gewinnen aus der Goldanlage sich jedes Jahr in einem anderen schönen Resort, auch unter steuerlichen Aspekten, niederzulassen, falls man da mit dem Flugzeug noch hinkommt
Skeptiker