Was die KI (jetzt mal DeepSeek) sagt ...
Hardware passt nicht beliebig: KI-Training läuft vor allem auf GPUs/TPUs mit viel Speicherbandbreite und Interconnect. Bitcoin-Mining braucht spezialisierte ASICs. Ethereum ist seit 2022 Proof-of-Stake, also kein GPU-Mining mehr. Für einige Altcoins gibt es Überlappung, aber nicht für alles.
Mining ist kein Preishebel: Mining schafft neue Coins und oft Verkaufsdruck, weil Miner Strom und Hardware bezahlen müssen. Es „pusht“ einen Coin nicht automatisch. Marktmanipulation bräuchte Kapital und Absprachen, nicht nur Hashrate.
Ökonomie entscheidet: Ein KI-Rechenzentrum kann theoretisch auf Mining umschwenken, wenn KI-Nachfrage einbricht. Aber nur bei billigem Strom, passender Hardware und Coinpreisen, die die Margen tragen. Sonst ist es ein Verlustgeschäft.
Verträge und Realität: Große Cloud- und KI-Anbieter haben Nutzungsbedingungen, die Krypto-Mining oft verbieten oder einschränken. Heimliches Mining wäre Vertragsbruch und schwer zu verstecken.
Die Richtung ist eher umgekehrt: Viele Krypto-Miner wechseln derzeit zu KI/HPC, weil sich damit mehr verdienen lässt – nicht umgekehrt.
... und ...
Die Lücke wächst: Sequoia Capital beziffert die jährliche Lücke zwischen Infrastrukturausgaben und tatsächlichen KI-Umsätzen auf etwa 600 Milliarden US-Dollar. Diese Divergenz übersteigt bereits die Werte, die vor dem Zusammenbruch der Telecom-Blase 2001 zu beobachten waren.
Das Tempo ist das Problem: Die Investitionen skalieren etwa 50 % schneller als die Einnahmen, was die Amortisationszeit mit jedem Quartal weiter nach hinten verschiebt.
Die Folge: Die Analysten von Morgan Stanley und JPMorgan schätzen, dass der Tech-Sektor in den nächsten Jahren bis zu 1,5 Billionen US-Dollar an neuen Schulden aufnehmen muss, um den weiteren Ausbau zu finanzieren.
Popcorn!
Grüsse
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