Da muss man einiges geraderücken
Gleich zu Beginn:
Dss das Wort Zigeuner etwas Negatives ist, das wurde den Leuten in Deutschland beigebracht, die sowieso alles glauben. Da wurden auch andere Worte kreiert, wie "Impfverweigerer" und "Coronaleugner", etc. Der Otto Blödmann übernimmt das, ohne darüber nachzudenken.
In Rumänien sind fast ausnahmslos Roma zuhause, und viele von ihnen sind stolz darauf, Zigeuner zu sein. "Eu sunt un țigan", sagen sie, wobei dieses "ț" wie ein "z" ausgesprochen wird. Heißt auf deutsch: Ich bin ein Zigeuner. Sie finden dabei nichts Schlechtes, sie wundern sich manchmal über die Ansichten der Deutschen.
Zur Sesshaftigkeit:
Andudu hat es schon klar gesagt, - das ist kein Thema. Die meisten Leute in Deutschland, die keinen Kontakt zu Zigeunern haben, wissen das nicht, sondern leben noch immer in der Welt, wie es vor 100 Jahren war. Das, was ich in diesem youtube benannt habe, das ist Vergangenheit:
https://www.youtube.com/watch?v=M0lf5ey527U
In Rumänien gibt es keine Zigeuner mehr, die von Dorf zu Dorf oder von Stadt zu Stadt im Pferdewagen ziehen. Wenn man noch so ein Relikt der Vergangenheit sieht, dann ist das die absolute Ausnahme, was auch jede Dorfbevölkerung neugierig als halbe Sensation beäugt, weils das eben kaum noch gibt.
In Rumänien gibt es drei Hauptgruppen der Zigeuner:
Die rumänischen Roma, die meistens am Rande der Dörfer wohnen, oder in bestimmten Stadtvierteln, sind alle sesshaft, und das schon seit langer Zeit. Sie wurden meist in der Landwirtschaft als Handlanger und Tagelöhner benötigt, deshalb ziehen sie nicht in der Gegend herum.Sie haben ihre Hütten odr auch kleine Häuser, aber meist in einem Zustand, der nicht mit einem üblichen Standard zu vergleichen ist. Die wenigstens haben eine angemeldete Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht, sie leben von der Hand in den Mund und von der Sozialhilfe. Sie denken nicht an Morgen, das interessiert sie nicht. Viele von ihnen betteln auch. Es gibt auch einige Dörfer in Rumänien, wo nur diese Zigeuner leben.
Dann gibt es die sogenannten Zeltzigeuner (Cortorar), die alle ihre großen Häuser haben, aber deren Vorfahren noch im Zelt gelebt haben. Die Cortorar erkennt man an ihren breitkrempigen Hüten in einer eigenen runden Form, und an ihren schwarzen Cordhosen. Sie sind äußerst traditionsbewusst, aber sie sind - wie ich es bezeichne - die Juden unter den Zigeunern. Der Pferdehandel war früher ihre Domäne, und seit das zurückgegangen ist, findet man sie in Frankfurt am Automarkt, und dort kaufen sie und verscherbeln das wieder in Rumänien.
Sie stinken vor Geld, das sieht man auch an ihren Prachtbauten. Sie klauen nichts, haben aber eine seltsame Penetranz, wenn sie mit jemanden Geschäfte machen wollen. Man wird sie nicht mehr los, sie laufen einem hinterher wie die Hunde, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Sie verheiraten sich nur untereinander, jemand Fremder kommt da kaum hinein. Haben auch ihren eigenen Dialekt.
Dann gibt es noch die Zigeuner mit den großen flachen Hüten, man nennt sie die ungarischen Zigeuner. Ihre Domäne ist die Blechnerei. Sie produzieren und montieren die verzinkten Dachrinnen, und ernähren sich davon.
Aber alle drei Gruppen sind sesshaft, seit Generationen. Die absoluten Ausnahmen mit den Pferdwewagen kann man in ganz Rumänien auf einer Hand abzählen, sie sind das Relikt der Vergangenheit.
Du schreibst:
Das ist nur der Protest der Zigeuner gegen die aufgezwungene Lebensweise,...
Vergiss es. Das ist genau das, was Andudu geschrieben hat. Keine Bildung, kein Sozialgefühl, kein Sauberkeitsgefühl, kein Verantwortungsgefühl. Sie leben in den Tag hinein, wollen Geld haben, ohne dafür zu arbeiten, und deshalb ist ihnen der Dreck um sie herum egal. Darum sollen sich die anderen kümmern , die ihnen Geld und Obdach geben.