Kriege enden immer mit Verhandlungen - und selbst wenn die bedingungslose Kapitulation unterschrieben wird,...
[...] Ehrlich gesagt wundere ich mich seit geraumer Zeit, dass der Iran immer noch mit Trump verhandelt, kriegsstrategisch werden das die Amis als Schwäche einordnen (deshalb führen Kriege so selten zu einem Verhandlungsfrieden).
Kriege enden immer mit Verhandlungen - und selbst wenn die bedingungslose Kapitulation unterschrieben wird, gibt es danach einen Regelungsprozess, in dem die neuen Regeln, Reparationen, Grenzen, etc. verhandelt werden.
Allerdings gibt es in der Ukraine keinen rechtmäßigen Präsidenten, in den USA und Israel keine verhandlungsfähigen Präsidenten und in der EU keinen friedensfähigen Verhandlungsführer.
Das wird sich zwar irgendwann ändern, aber vermutlich sind dann die Verhandlungspositionen der engstirnigen Dogmen- und Vergangenheitsbeschwörer geschwächt.
Dass der Iran Israel mit in die Forderungen einbezieht, halte ich für klug.
Denn man kann USA und Israel nicht getrennt behandeln. Iran wird nach dem Ablauf des MoU freie Hand haben, auch Israel direkt anzugreifen und dann die weitgehende Zustimmung der Mehrheit der Weltgemeinschaft und der Nationen haben.
Dieses Narrativ vom einzigen auserwählten Volk, das keine Regeln von anderen beachten muss, und vom einzigen Opfervolk, das selbst die schlimmsten Greueltaten mit "Notwehr" von seinem Gewissen wischt und alle "Goyim" wie Tiere behandelt, war lange genug sehr erfolgreich. Wahrscheinlich schon zu lange.
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