3159 haben es gelesen. Wieviele tun irgendwas?

Ankawor, Freitag, 16.08.2024, 14:10 (vor 530 Tagen) @ Weiner2641 Views

Hallo Weiner, das ist immer die Frage, die mir dabei in den Sinn kommt. Die hier im Thread erwarteten Zustände werden meiner Meinung nach immer wahrscheinlicher. Aber kann man sich dann einfach um die kleinen Dinge des Alltags kümmern und den nächsten Winterurlaub planen oder ein fünfjähriges Studium beginnen und die Erwartungen wegwischen?

Im nicht virtuellen Raum kenne ich nur Leute, die glauben, alles bleibt so gut wie es ist. Oder überhaupt nicht über sowas nachdenken oder reden.

Für die anderen ergibt sich die Frage, kämpfen (ja, dann auch mit richtigem Einsatz) oder lieber woanders das Drama abwettern. Aufgrund von Wahlergebnissen und links-grün-woker Durchsetzungskraft gegen die verbliebenen leisen Realisten scheint mir das Weggehen sinnvoller. Es mag sich mitleidlos anhören, aber dann sollen die Leute bekommen, was sie befürworten.

Ihr habt über das DANACH diskutiert. Ob kämpfen oder weggehen, dafür sollte man tatsächlich einen Plan und eine Vorbereitung haben. Ich möchte dazu im Hinblick auf Dieters Vorgehen noch etwas ergänzen.
Zwischenbemerkung: Ich war gerade 2 Tage im Hinterland, zwar nicht im Alto Alentejo, aber ähnlich. Bei 40 Grad war da was zu tun, es wurde mir ziemlich warm. Dann Panne im nichts, ganz allein, kein Schatten und die Situation nur durch harten körperlichen Einsatz zu lösen. Das hat mir bestätigt, dass ich da oben in den Hügeln eher nicht ständig sein möchte, sondern nahe an der Küste, auch wenn wir da riskieren, vom Tsunami weggespült zu werden. Jeder sollte sich daher einen Ort auch im Hinblick auf die Extreme ansehen und prüfen, ob er dort seine Pläne und Arbeiten verwirklichen könnte.

Aber meine Ergänzung bezieht sich auf die genannten Erwähnungen von Grund und Boden, Fähigkeit zur Bewirtschaftung und den technischen Voraussetzungen. Viele werden sich solche Anschaffung nicht leisten können.

Was aber fast alle können/könnten, ist die Aneignung von Fähigkeiten, die im DANACH gebraucht werden. Egal ob im untergehenden D oder in einem Domizil am anderen Ort.

Nur ein Beispiel von mehreren: Ich lernte einen englischen Zimmermann kennen, der nur einen PKW-Kombi besitzt mit seinen Werkzeugen. Reisend ohne Plan um die Welt hatte er vor. Hier in Portugal kam er ins Gespräch und hat einen Auftrag zum Zimmern oder Schreinern angenommen. Seitdem wird er von einem zum anderen weitergereicht und kann nicht weiterreisen. Auch im DANACH wird es Leute geben, die Hilfe beim maroden Dach brauchen und dankbar dafür sind. In dieser Hinsicht gibt es viele Möglichkeiten. Außer Sachen wie Experte für Pudel frisieren.

Aber der erste Schritt ist natürlich das Erkennen der Entwickung.

Wer Langeweile hat, noch zwei Videos zur Entwicklung, eine Lagebeurteilung eines Ex-Polizisten im Interview mit Michael Mross und als zweites ein Rundumschlag von Markus Krall, nach dem er wohl am besten nicht mehr nach Deutschland einreist.

https://www.youtube.com/watch?v=JL5TilMqbl0

https://www.youtube.com/watch?v=dOXk3bOXENsaber

Beide nicht ganz kurz, aber wohl auch sinnvoll für noch nicht ganz wache.

--
Zu jeder Zeit geht unter,
was träge ist und faul.
Stillschweigend schafft der Meister,
der Stümper braucht das Maul.


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