Zu spät. Die Konsequenz, die nötig wäre, ist nicht vorstellbar ("Schweden kehrt zur Vernunft zurück"?)

Hannes, Dienstag, 27.06.2023, 16:53 (vor 980 Tagen) @ Albrecht3222 Views
bearbeitet von Hannes, Dienstag, 27.06.2023, 17:25

Erst Migrationsstopp, jetzt Atomkraft: Schweden kehrt zur Vernunft zurück

Nach einem jahrzehntelangen linken Irrweg in der Migrations- und Umweltpolitik, scheint Schweden - in diametralem Gegensatz zu Deutschland - von allein die Kraft die Kraft zur Umkehr aufzubringen und ist zumindest auf gutem Wege, dem Abgrund vielleicht gerade noch zu entgehen, auf den Deutschland nicht nur ungebremst, sondern sogar noch mit immer höherer Beschleunigung zurast: Vergangene Woche stimmte das schwedische Parlament den Plänen der konservativen Regierung zu, das Energieziel von "100 Prozent erneuerbaren Energien” umzuformulieren in "100 Prozent fossilfreie Elektrizität”. Damit können neue Atomkraftwerke gebaut werden. Das Land hatte vor 40 Jahren für den Ausstieg aus der Atomenergie gestimmt, bereits 2010 aber eine Rückkehr vollzogen. Dieser Weg in Richtung saubere, klimaneutrale und billige Energie soll nun weiter forciert werden.
"Wir brauchen mehr Stromproduktion, wir brauchen sauberen Strom und wir brauchen ein stabiles Energiesystem”, erklärte Finanzministerin Elisabeth Svantesson. An die Adresse anderer Nationen gerichtet sagte sie, in „bedeutenden Industrieländern… ist nur ein Umstieg von Gas auf Atomkraft möglich, um industrialisiert und wettbewerbsfähig zu bleiben”. Es ist anzunehmen, dass weder ein dauersediert und taktisch-dement wirkender Kanzler Scholz noch sein lobbyhöriger grüner Deindustrialisierungsminister Habeck die Botschaft verstanden geschweige denn auf sich bezogen.

In Deutschland ein irrealer Traum
Hier weiter im Text


Gruß


Hi @Albrecht,

Deinen zitierten Artikel habe ich gelesen. Der mag manchen von uns Hoffnung machen, aber ich bringe hier noch mal den Stand BRD von "VOR MERKEL" (2014 vor dem angeblichen Fremdeninvasionsstart hier), urteilt selbst:

Quelle: "Das nennt man ja wohl im Westen "Jammer-Ossi"?
Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Sonntag, 18.06.2023, 18:28 @ ebbes2611 Views
"

[image]

Nun Schweden, zum Vergleich, das IST dort, also 2020:

[image]

Stand und Prognose unserer Beziehungen zu Russland will ich gar nicht ansprechen, im Zusammenhang mit der Energiepolitischen Zukunft hier. Schweden muss schon deshalb in die Atomkraft, weil es nicht so viel Kohle hat wie wir (gar keine?).

Ein Irrsinn, das Ganze. Erstaunlich, dass die Masse es nicht erkennt.

Guten Tag noch.

H.

PS: Spitzbergen ist von Schweden wohl mal an die Norweger verkauft worden, zur Kohleförderung nach Deutschland. Das war vor hundert Jahren. In Schweden gilt nun dies, las ich gerade, die Windkraftbranche meldete freudig erregt:

"Ohne fossile Brennstoffe: Schweden verbietet Förderung von Kohle, Erdöl und Erdgas
Stockholm - Die schwedische Regierung verschärft die Umweltgesetzgebung und verbietet die Förderung fossiler Energien im Land. Das Verbot umfasst die Gewinnung von Steinkohle, Braunkohle, Rohöl, Schieferöl sowie Erdgas in Schweden und wird am 1. Juli 2022 in Kraft treten. Auch der Uranabbau wird verboten, strengere Regeln gelten für die Gewinnung von Alaunschiefer.

Diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne fossile Brennstoffe kündigte die schwedische Klima- und Umweltministerin Annika Strandhäll am Weltumwelttag (5. Juni 2022) an.

"Wir verschärfen die Umweltgesetzgebung, indem wir die Förderung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas verbieten. Die Unterbrechung der gesamten Kette der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, von der Gewinnung bis zur Nutzung, ist entscheidend dafür, dass Schweden weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Energiewende spielt", erläutert Klima- und Umweltministerin Annika Strandhäll das Ziel."

Mit was betreiben die zukünftig ihre Atomkraftwerke, wenn sie doch angeblich Uran zu fördern verboten haben? Mit russischem? Unklar.


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