Risus sardonicus, das sog. Teufelsgrinsen und etwas Pschyrembel

Oblomow, Montag, 08.06.2020, 16:14 (vor 2062 Tagen) @ el_mar3633 Views

"Lachen
Neutrum, Singular
Englisch: laughter

Laut Volks­mund „die beste Medizin“, wissenschaftlicher Gegen­stand der Ge­lotologie (von grie­chisch γέλως gélōs „das Lachen“). Lachen ist ein an­ge­borenes Aus­drucks­verhalten des Men­schen, mit komple­xen positi­ven Ef­fekten auf Physiologie, Psychologie und Sozi­al­ver­halten.

Hintergrund
Lachen ist die natür­liche Re­ak­ti­on ei­nes ge­sun­den Men­schen auf ko­mi­sche oder er­heitern­de Situationen. Bereits Darwin be­schrieb im Gegen­satz zum Lächeln die ty­pischen, lau­ten und rhy­thmi­schen Phasen der Ex­spirati­on, un­terbro­chen von ei­ner tiefen In­spirati­on. Beim ech­ten Lachen sind die Augen beteiligt (M. orbi­cu­la­ris occu­li). Ab dem 3. Le­bens­monat setzt die Fähig­keit zu lachen ein. Am häu­figs­ten taucht Lachen im All­tag im sozialen Mit­ein­an­der auf, wo es der Stress­minderung, der Ab­wen­dung von Konflikten und als Ent­lastungs­re­ak­ti­on nach ü­ber­wun­de­nen Ge­fahren dient. Lachen wirkt schmerz­lin­dernd, angst­mindernd und ver­trauens­stif­tend und hat da­her ei­ne zentrale Bedeutung in ei­ner ge­lin­gen­den Arzt-Patienten-Be­ziehung. Wich­ti­ge Pio­nie­re der ge­sundheits­för­dern­den Hu­mor­for­schung sind Mi­cha­el Tit­ze, Wil­li­bald Ruch und Ec­kart von Hirsch­hausen. „Das Le­ben hört nicht auf ko­misch zu sein, wenn wir ster­ben. So we­nig wie es auf­hört ernst zu sein, wenn wir lachen.“ (G. B. Shaw)."

Herzlich
Oblomow


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