Risus sardonicus, das sog. Teufelsgrinsen und etwas Pschyrembel
"Lachen
Neutrum, Singular
Englisch: laughter
Laut Volksmund „die beste Medizin“, wissenschaftlicher Gegenstand der Gelotologie (von griechisch γέλως gélōs „das Lachen“). Lachen ist ein angeborenes Ausdrucksverhalten des Menschen, mit komplexen positiven Effekten auf Physiologie, Psychologie und Sozialverhalten.
Hintergrund
Lachen ist die natürliche Reaktion eines gesunden Menschen auf komische oder erheiternde Situationen. Bereits Darwin beschrieb im Gegensatz zum Lächeln die typischen, lauten und rhythmischen Phasen der Exspiration, unterbrochen von einer tiefen Inspiration. Beim echten Lachen sind die Augen beteiligt (M. orbicularis occuli). Ab dem 3. Lebensmonat setzt die Fähigkeit zu lachen ein. Am häufigsten taucht Lachen im Alltag im sozialen Miteinander auf, wo es der Stressminderung, der Abwendung von Konflikten und als Entlastungsreaktion nach überwundenen Gefahren dient. Lachen wirkt schmerzlindernd, angstmindernd und vertrauensstiftend und hat daher eine zentrale Bedeutung in einer gelingenden Arzt-Patienten-Beziehung. Wichtige Pioniere der gesundheitsfördernden Humorforschung sind Michael Titze, Willibald Ruch und Eckart von Hirschhausen. „Das Leben hört nicht auf komisch zu sein, wenn wir sterben. So wenig wie es aufhört ernst zu sein, wenn wir lachen.“ (G. B. Shaw)."
Herzlich
Oblomow