Mein Horizont ist begrenzt ....

NST, Südthailand, Donnerstag, 21.05.2020, 03:25 (vor 2077 Tagen) @ Zweistein1652 Views
bearbeitet von NST, Donnerstag, 21.05.2020, 03:58

merkst du nicht, dass dieser F..N.. ein Agent-Provokateur ist? Er lockt ständig Schreiber mit kleinen Provokationen in eine MSM Richtung. Er ist da nicht ungeschickt und ich bin anfangs auch darauf reingefallen, weil ich dachte, mit ihm kann man kontrovers diskutieren.

..... deshalb versuche ich über die Thematik zu schreiben die ich selbst erlebt habe oder in der ich mich aktuell befinde. Ich weiss, von Fox-News, dass er TH kennt ... wie gut wirklich, erschiesst sich in seinen Antworten.

Was ich anbieten kann, mein Geburtsland mit einer neuen Brille zu betrachten. Mit der Brille eines Babyboomer der dort im Umfeld der Grünen Khmer sozialisiert wurde und seinen persönlichen Weg aus dem Sozialstaat gefunden hat - und heute mit vollem Risiko sich in einem Land behautet, das Ausländer nicht mit einer Willkommenskultur empfängt und keinerlei Hilfe leistet, im Gegenteil - Kriterien formuliert, die erfüllt sein müssen um dort leben zu können.

Jeder kann das herausziehen, was er für nützlich erachtet. Eine allgemeine Anleitung habe ich nicht zu bieten. Jeder muss seinen Weg alleine finden, auch im Sozialstaatsparadies D, denn die Illusionen bekommen täglich mehr reale Gestalt. Was ich auch mal los werden wollte war, dass der Sozialstaat auch unter den besten Voraussetzungen - Anfang der 90er - mit den ganzen Frühverrentungen in anderen Ländern wie z.B TH keine positiven Effekte erzeugte.

Diese Frührentner spielten sich wie Könige auf, in den jeweiligen Ländern - vom Staat finanziert, nicht jeder, aber die Mehrheit.* Ein Sozialstaat lässt sich in einem Geldsystem wie wir es haben gar nicht finanzieren, wenn das nötige Geld nicht auf Kosten anderer requiriert werden kann. Die Asienkrise war ein ganz entscheidender Wendepunkt für die westlichen Wohlfahrstaaten. Nach der Krise begannen sich die geplünderten Staaten zu wehren.

* im Rückblick möglicherweise waren das die Botschafter für die später generierten Migrantenströme - die selbst vor Ort erlebten, wie einfach man König wird - man muss nur nach D/EU gelangen und sich beim Sozialstaat anmelden. Wenn man das so betrachtet, bekommt alles eine Struktur die nahe legt, dass all das nicht planlos so passierte - die Plünderer gehen immer sehr planvoll vor und kennen ihre Opfer besser, als diese sich selbst. Deshalb funktioniert es auch so perfekt.

Der Westen konnte danach die Asiaten nicht mehr so einfach ausplündern. Die Folgen waren, der Wohlstand wurde auf Schulden aufgebaut .... Staatsverschuldungen stiegen rasant im Westen - nachdem auch noch die UdSSR geplündert war. Jetzt fällt das Kartenhaus zusammen .... Jetzt frisst das Krokodil seine eigenen Nachkommen ... es findet sich keine andere Beute mehr.

Das sind sehr verkürzt meine Erkenntnisse aus rund 30 Jahren Erfahrungen - im Westen und in Asien. Darüber will im Westen aber niemand diskutieren, alle dort behaupten, wenn nur die richtigen Politiker hätten, wäre ein Sozialstaat das Paradies. So wie ich das inzwischen sehe, der grösste Selbstbetrug dem man aufsitzen kann. Es ermöglicht keinerlei Einsicht und lehnt jede Selbstverantwortung ab.

Die ganzen Dramen welche im Welttheater aufgeführt werden von 9/11.... bis Corona sind Strategien der Plünderer, ohne grosses Risiko die goldenen Eier einzusammeln und wie üblich liefern die verängstigten Hühner sie frei Haus ab (jetzt geht es an das sicher geglaubte Privatvermögen des Mittelstands). Also ein ganz normaler Prozess - kein Grund zum Weltuntergang zu blasen, die alten weissen Männers und Frauens hatten ihre Chance, die meisten haben es einfach vergeigt, weil sie sich ausschliesslich von ihren Trieben leiten liessen. Schafe laufen nicht weg - die Hunde und Schäfer benötigt man, damit sich andere Wölfe nicht daran vergreifen.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!


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