Exporte, Exporte über alles
Die Chinesen arbeiten zu einem großen Teil für sich und das eigene Land, wir dagegen für unsere Besatzer.
Da du Letzteres korrekt festgestellt hast, frage ich mich, ob du hier nicht etwas grundlegend falsch verstanden hast?!
Warum um Himmels Willen sollte ich mehr tun als Dienst nach Vorschrift zu schieben, sprich nach 8 Stunden den Hammer niederzulegen und Feierabend zu machen? Da 3/4 des Lohns durch direkte und indirekte Steuern abfließen, ein Großteil davon ins Ausland und nicht selten dubiose Kanäle, macht es gar keinen Sinn mehr zu tun als das Nötigste.
Auch magst du Städte wie Shenzhen für erstrebenswert halten, meins ist das gar nicht. In meinen Augen sind dies Freiluft-KZ's, nicht mehr und nicht weniger.
Vergleiche ich obendrein Deutschland jetzt mit vor 2 Wochen, sprich während der Ausgangssperre, muss ich gestehen, dass es mir im Lockdown besser gefallen hat, schlicht weil es ruhiger und beschaulicher zu ging.
Ich laufe höchst selten mit den Grünen konform, aber bezüglich Schließungen von Flughäfen bin ich ausnahmsweise bei ihnen. Gerne können sie jeden zweiten oder gar mehr dicht machen, denn einen schöneren Himmel als jenen der vergangenen sechs Wochen hatten wir hier zuletzt in den 80ern. Die Partei könnte mir also kaum einen größeren Gefallen tun als z.B München, Stuttgart und Memmingen zu schließen. Für die überschaubare Anzahl an Urlaubsflügen könnte ich auch locker bis Frankfurt fahren. Das tut mir überhaupt nicht weh, trotz vieler Staus und Autobahnbaustellen.
Vielen macht es nichts aus wie die Ölsardinen zu leben, im Gegenteil, sie befürworten enge Großstädte sogar. Anstatt sich mit dem Erhalt und Ausbau bundesweiter Straßen und anderer Infrastruktur abzumühen, wäre es da nicht sinnvoller massiv in Molochs wie Frankfurt, Essen und Hamburg zu investieren, damit in derlei Städte 3, 4 oder gar 5 Mio. Leute passen? Oder 10 Mio. in Berlin?
Eine schiere Masse setzt doch längst Lebensqualität mit dem Begriff Konsum gleich. Dafür sind solche Städte prädestiniert. Noch dazu haben es sich nicht Wenige in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder gar Hartz 4 eingerichtet, von daher wären gar nicht so viele produktive Industriearbeitsplätze nötig wie man glaubt, sondern primär günstige Sozialwohnungen, wie einst die Platten.
Sind wir uns doch mal ganz ehrlich: Es müssen augenscheinlich noch ein paar Jahre ins Land gehen, bis Michl der merkelschen Planwirtschaft überdrüssig wird. Kommen bis dahin noch Mio. Zuwanderer ins Land, welche Großteils selbst nichts auf die Reihe bekommen, braucht es zuvorderst staatliche Konzepte für Unterbringung und Konsum, nicht Arbeitsplätze oder Infrastruktur wie neue Staßen und Flughäfen.
Mit 9/11 wurde versucht den Leuten das Fliegen so unbequem wie möglich zu machen. Geholfen hat es nicht, im Gegenteil. Corona wird nun die Entwicklung umkehren, spült Billig-Airlines aus dem Markt weil sie in die Insolvenz schlittern, wodurch es wieder so teuer wird wie einst. BER eröffnet im Herbst und wird dann erst recht zum Groschengrab. So war es vermutlich von Anfang an geplant.
Jedem Normaldenkenden sollte langsam auffallen, dass diese Politik und Wirtschaft nicht zum Nutzen des Bürgers da ist, ergo mit vereinten Kräften boykottiert gehört, weil sie sich sonst nie etwas ändert.
Bis das zur allgemeinen Erkenntnis mutiert, dauert es allerdings noch.
Wer auf Natur- und Umweltzerstörung steht, der kann nach China ziehen. Zum Vorbild braucht man sich dieses Land allerdings nicht nehmen. Weder aus Sicht der Bevölkerungszahlen, der Wohnstruktur, noch Arbeits- und Produktionsweise. Diese vielen "Ingenieure" sitzen nämlich zuhauf in 1-Zimmer-Wohnklos für 1/2 Mio. € und dürfen dafür ihr ganzes Leben lang 12...14 Stunden pro Tag arbeiten. Wie effizient und nachhaltig die Masse dort also wirklich wirtschaftet ist anhand der bloßen Zahlen erkennbar. China ist das neue Amerika und genau so wird es in 100 Jahren auch enden.
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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇