Eine nette Parabel...
...die aber m.E. zum Ende hin einem Denkfehler unterliegt.
PS: Michel Foucault hat vor 50 Jahren das alles schon durchschaut und vorausgedacht mit seinem Konzept der Bio-Macht bzw. Biopolitik (fortgeführt von Girgio Agamben und vor allem von Michael Hardt und Antonio Negri mit EMPIRE, MULTITUDE, ENDE des EIGENTUMS). Ziel und Gegenstand des Regierens (durch das Kapital) ist nicht mehr der 'Bürger' sondern die Masse. Die essentiellen Ansatzpunkte der Herrschaft sind die Kontrolle der Geburten- und Sterberate, des Gesundheitszustandes etc. Der konventionelle Staatssapparat ist nur noch Transmssionsriemen für die Ausführung von Kontroll- und Steuerungssystemen - um die Arbeitskraft und Konsumkraft der Masse maximal ausbeuten zu können.
Wir erleben den bewußt herbeigeführten Abriß der Industrie und die hiermit verbundene Massenelendung einerseits, was wiederum mit flächendeckenden Einsatz von AI/KI, der sogenannten Industrie 4.0, in der Residualwirtschaft einhergehen wird. Mir will einfach nicht einfallen, welchen Konsum wir zukünftig durch die Massen erwarten dürfen und es erscheint mir sehr viel naheliegender, dass wir nach dieser Krise keinesfalls zum aktuellen Wirtschaftsmodell zurückkehren werden. Der Gedanke eine benevolente Elite wäre an einem Heer von Arbeitslosen & Parasiten interessiert scheint vollkommen ausgeschlossen, viel realistischer wäre eine deutliche Reduzierung Vorgenannter zu erzielen - freuen wir uns im Herbst auf COVID-20.
MfG - GH