Tatort vom 26.04.2020
Ihr Lieben,
seit vielen Jahren schau ich keine Krimis mehr, seit 2015 sind die, so berichtet man mir, übelste Propaganda, nach dem Schema: Links ist gut, linksextrem ist extrem gut, Flüchtlinge sind wahlweise gut, Helfer, Helden.
Der Tatort gestern hat allerdings alle Schranken gerissen.
(Ich hab ihn wie immer nicht gesehen, allerdings nach einem Kurzbericht in der Mediathek ein paar Szenen angeschaut.)
Kurze Story: Rechte Vloggerin wird ermordet aufgefunden. Schwarze Polizistin ermittelt.
Täter ist der Frontmann der Jungen Bewegung, aka Martin Sellner.
Eindeutig und für alle erkennbar, nicht verfremdet, sondern samt Ehefrau und Ausbildung, sogar äußerlich ähnlich dargestellt.
Seit wann werden Personen der Zeitgeschichte, politisch aktive Menschen, in einem Krimi als Mörder dargestellt?
Das überschreitet sogar die Propaganda des Dritten Reiches mit dem unsäglichen Machwerk "Jud Süß". Oppenheimer war 1940 schon seit über 200 Jahren tot.
Martin Sellner, man mag von den Identitären halten, was man will, hat sich keiner Gewalttat strafbar gemacht, ruft ständig zu Gewaltlosigkeit auf, vertritt das Selbstbestimmungsrecht der Völker, damit eines der Grundrechte des UN-Rechts.
Ich seh schon kommen, daß irgend ein linker Irrer, der Filme und Propaganda nicht von der Realität unterscheiden kann, zu dem Schluß kommt, sich selbst zu Richter und Henker in einer Personen zu ernennen.
Grüsse
Rain
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Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.