Wo gibt's heute noch echte Linke?

Tempranillo, Mittwoch, 02.10.2019, 18:10 (vor 353 Tagen) @ Tempranillo2235 Views

Die sind inzwischen rar geworden, man müßte sie mit der Lupe suchen und wird trotzdem keinen finden.

Ich hätte einen Linken im Angebot, der so weit links gewesen ist, viel weiter links als der ganze Hurenabschaum der SPD, Grünen und Linkspartei, und zwar derart weit linksaußen, daß bildungsferne Deppen und Propagandaschreiber wie Eichelburg freiwillig im Narrenturm ihre Fluchtburg einrichten würden: Louis XVI!

Um das Staatsdefizit zu beheben, hat er angeboten, seinen privaten Grundbesitz zu verstaatlichen und die daraus erzielten Einkünfte in den französischen Haushalt einzustellen.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie er, so lange ihm die von der City of London und kontinentaleuropäischen Bankiers gekauften Demokraten die Möglichkeiten gelassen haben, versuchte, das Los der einfachen Menschen zu lindern.

Eine seiner größten Sorgen war, daß Frankreich infolge der revolutionären Unruhen in einen Bürgerkrieg gestürzt wird, den er mit allen Mitteln zu vermeiden versuchte, was ihn neben einigen anderen noblen Maßnahmen, die jedem, der noch nicht völlig abgestumpft ist, größten Respekt abnötigen, den Kopf gekostet haben dürfte.

*Mein Schicksal ist völlig gleichgültig, ich will einen Bürgerkrieg vermeiden und für mein Volk das Beste tun*, Sätze wie diesen gibt es mehrere in den Vernehmungs- und Prozeßakten.

Das alles fände man in Girault de Coursacs Buch über den Prozeß gegen Louis XVI.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).


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