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- Joe68, 25.10.2026, 17:33
Wenn deutsche Politiker zu den Ereignissen in Nahost schweigen, wo namhafte internationale Experten mindestens den Anfangsverdacht eines Kriegsverbrechen sehen, dann stellt sich die Frage, ob die Entnazifizierung gescheitert ist.
Oder es wird gesehen, es darf aber nichts dazu gesagt werden. Der Obermoralist der Welt schweigt, ....
So oder so, es ist nicht gut was abläuft.
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Krisen werden gemacht – Die brisanten Einblicke von Prof. Dr. Werner - stocksorcerer, 25.10.2026, 17:03
"Richard Werner war Mitarbeiter der Bank of Japan, hat den Begriff „Quantitative Easing“ geprägt und warnt heute davor, dass eine Bankenkrise in Deutschland gezielt herbeigeführt werden könnte. Im Gespräch mit Dominik Kettner erklärt er, warum Zentralbanken Krisen in Kauf nehmen, welche Rolle der digitale Euro spielt, was mit Sparkassen und Volksbanken passiert, wenn die EZB zur Konkurrentin um dein Geld wird."
Interessante Einblicke in die Motivationen der EZB. Offensichtlich wird über Degrowth und verordnetes Nullwachstum planmäßig zerstört, damit man am Ende über den digitalen Euro nur noch diese eine Bank hat, die eigentlich ein Kontrollgremium sein sollte. Der feuchte Traum dieser Typen. Für mich ein sehr spannendes Interview.https://www.youtube.com/watch?v=nAjgWgqnTZY
Lieben Gruß
stocksorcerer -
5 gute Jahre: Friedrich Merz ist seit Dezember 2021 Vorsitzender der CDU. - stokk', 25.10.2026, 16:14
Merke(l)n die eigentlich noch was?
Lukas 6,38: "Gebt, und es wird euch gegeben werden."
Alle Parteien, dank CDU, jetzt im leichten Aufwärttrend.
Sogar die SPD hat die Bodenbildung abgeschlossen.![[image]](images/uploaded/202610251508456ade1b7dd4461.png)
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Genozid an Palästinensern, Folge des Zionismus zur Staatsideologie - Dieter, 25.10.2026, 16:11
https://www.n-tv.de/politik/Deutschland-hat-einen-Voelkermord-im-Gazastreifen-beguensti...
Hallo,
ein langes faktenreiches Interview mit einem jüdischen Holocaustforscher bei n-tv zu lesen. Dies ist besonders CDU-Politikern und CDU-Wählern zu empfehlen. Aber sicher auch allen anderen.Gruß Dieter
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- Fidel, 25.10.2026, 13:00
Hallo Plancius
als Krall auf die Bühne trat machte er einen guten Job - für Degussa. Gegenwärtig auf eigene Rechnung, wobei seine Annahme über einen Goldstandard eher eine jugendlichen Schwärmerei ist, als eine Perspektive. Wie alle Anderen auch, wird ihm der Staat seine über das Kreditgeldsystem angehäuften Gewinne "NICHT EINFACH ÜBERLASSEN", spätestens mit Ableben... Flucht unmöglich.
Der Finanzcrash kommt über den Zusammenbruch privater Unternehmen [*],
deren Pfänder quasi wertlos sind,
deren Produkte nicht nachgefragt werden und
deren finanzierende Banken außer stillhalten nichts richtiges mehr machen können.
[* Die kleinen und mittleren Unternehmen umfassen in der Bundesrepublik Deutschland
rund 99,6 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen,
in denen knapp 59,2 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten angestellt sind,
rund 35,5 % aller Umsätze erwirtschaftet werden sowie
rund 82,2 % aller Auszubildenden ausgebildet werden; wiki]Das Spiel endet erst, wenn keine Löhne mehr ausbezahlt werden können. Private Schuldner ohne Chance auf Arbeit.
--
Ganz klar verführt/zwingt der Staat ständig alle und alles sich weiter zu verschulden, am einfachsten über Gesetze bzw. dem Verlust von Zertifikaten für Versicherungsschutz. (Bsp. Heizung, Dämmung, m/w/d, Mobilität etc.)
Zum Stand der Dinge in 10/26 darf man sich fragen, wie lange sich Berlin mit angeschlossenen Landeshauptstädten noch über Wasser halten können und welche Massnahmen eine künftige Regierung unternehmen muss, damit die "Pferde wieder saufen".
Bis dahin sind substanzerhaltende Ausgaben alternativlos. Ob es allerdings sinnvoll ist in die Themen der Vergangenheit zu investieren, z.B. E-Ladesäulen, bezweifle ich.
--
Warum China seine Deflation verzweifelt exportiert und das es vor allem mit einer geplatzten credit bubble zu tun hat...
China’s EV Sales Crash! Over 100M Unsold Cars Pile Sky-High, Sold as Scrap; CATL Demand Plunges
https://www.youtube.com/watch?v=-TioyuE6OqgChinese Consumers Won’t Spend a Cent! Millions of Tons of Fruit Rot, Fruit Giant Loses $100M
https://youtu.be/m6BG57YOJnQ?si=oAVlqrJ04FIhVAelChina’s Zombie Firms Everywhere! Tens of Trillions in Empty Shells, Financial Crisis Looms
https://www.youtube.com/watch?v=uUJ7v0YxorQ7.5M Chinese Coders in Tears! Fired at 27, High-Pay Dreams Crushed as China’s AI Push Falls Apart
https://youtu.be/R0NCzOp-Ook?si=6fa6BsCq959D7CQe
Mein Fazit, Verschuldungspotential aufsparen für Investitionen in eine Zukunft nach dem crash.
Dass Kommunen durch den crash entschuldet werden würden, halte ich für Träumerei, alles überschuldete kann jederzeit von Investoren / Oligarchen übernommen werden - für einen Apfel und ein Ei. Die Gemeinden können ihre Einrichtungen gerne pachten.....there is no free lunch.
Abraços
Fidel -
- stokk', 25.10.2026, 12:54
Audi plant Milliardenwerk in den USA
[...] sollen [...], in den USA 4500 neue entstehen. Trump feiert die Investition, [...]
https://www.berliner-zeitung.de/article/audi-usa-werk-trump-stellenabbau-deutschland-10...
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- paranoia, 25.10.2026, 11:48
Hallo Plancius,
ich habe leider keine Kristallkugel. Vom Typus her bin ich wohl der advocatus diaboli.
Aber nochmal zu meinem Eingangspost: Ich wünsche Antworten auf die Frage, wie man mit der Frage der Verschuldung begegnet. Macht es für staatliche Hoheitsträger Sinn, sich aktuell zu verschulden, wenn auf der Gegenseite Sachwerte dafür erstellt werden? In der Erwartung, dass die Schulden in absehbarer Zeit für den staatlichen Hoheitsträger sowieso verschwinden.
Das Buch "Der Kapitalismus, ein System, das funktioniert", Autor "Paul C. Martin" erschien im Jahr 1990.
Hättest Du damals gedacht:"Das Ende ist nahe!" wäre Deine Gemeinde irgendwann während der Schuldenexzesse unter Zwangsverwaltung gestellt worden.Folgendes Szenario (kann fehlerhaft sein, bin kein Jurist!):
Ich glaube, noch kann Deutschland die Verschuldungsexzesse mit Hilfe von Inländern finanzieren.
Das kann sich aber ändern.Du unterzeichnest Schuldscheindarlehen bei Deiner Sparkasse oder irgendeiner anderen Bank.
Deutschland geht den Bach herunter und Deine Gläubiger werden notleidend.
Eine US-amerikanische Kapitalsammelstelle übernimmt Deine Gläubiger. Die faulen Forderungen gegen Deine Kommune werden dann wirkungsvoll eingetrieben.Deine Assets (Wasserwerk, Klärwerk, Schwimmbad, Bibliothek, Turnhallen) landen im Besitz der Kapitalsammelstelle.
Der Eintritt im Schwimmbad kostet dann nicht mehr EUR 5,-, sondern EUR 20,-, den kostenlosen Bibliothekszugang gibt es nur noch bei Abschluss eines Jahresabos für EUR 99,-. Wasser- und Abwassergebühren explodieren. Für die Turnhallen müssen die Vereine saftige Mieten bezahlen.Meine Devise wäre eher "arm aber frei" als zwangsverwaltet.
Wenn alle Kommunen ein Verschuldungsfeuerwerk abbrennen, wäre das für mich der Anlass, genau das Gegenteil zu tun.
Vielen Dank für Dein zeitungsreifes Beispiel zum Thema Förderunwesen!
Dein kompaktes Beispiel ist leider sehr bedrückend.Gruß
paranoia -
- D-Marker, 25.10.2026, 11:01
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- D-Marker, 25.10.2026, 10:08
aus
https://lyricstranslate.com/de/erich-weinert-ballade-vom-kaiser-nero-lyrics .
LG
D-Marker (ungeimpft) -
- Plancius, 25.10.2026, 09:11
Hallo @paranoia,
unsere Stadt ist tatsächlich bisher schuldenfrei. Wir haben allerdings auch keinerlei Reserven mehr.
Ein grundlegendes Problem in unserer föderalen Ordnung ist das Förderunwesen. Dardurch werden jährlich gigantische Summen in sinnlose Verwendungen geleitet. Und obendrauf kommt noch ein ineffizienter bürokratischer Apparat, der die Gelder verwaltet. Viele Ingenieurbüros leben jedoch sehr gut von der Planung der Projekte, die dann in den Ministerien mit dem Förderantrag eingereicht werden.
So kommt es dann, dass in der Schule der Einbau einer Wärmepumpe gefördert wird, die Reparatur des defekten Daches jedoch nicht. Im kleinen 200 Seelendorf fördert man die Errichtung von Ladesäulen, obwohl es dort kein einziges Mehrfamilienhaus und keinen Laternenparker gibt und alle potentiellen E-Auto-Besitzer ihren Wagen an der heimischen Wallbox laden können. Für den ramponierten Gehweg oder die defekte Straßenbeleuchtung gibt's wiederum kein Geld.
Wenn die Länder den Kommunen ihre Investitionsmittel nicht vorenthalten würden, könnte man vor Ort selbst entscheiden, was man für richtig hält und die Steuergelder in die richtigen Verwendungen leiten.
Wir brauchen weder ein neues Feuerwehrhaus, noch eine Wärmepumpe in der Schule. Doch das alte, 30 Jahre Feuerwehrgerätehaus, was im Ortskern liegt und nicht mehr erweitert werden kann, erfüllt nicht mehr die neuen gesetzlichen Anforderungen, die da lauten:
- die Feuerwehrleute brauchen separate Spinde zur Trennung von Zivilkleidung und Schutzanzug. Dafür benötigt es viele Quadratmeter zusätzlicher Fläche.
- Männer und Frauen dürfen sich nicht mehr gemeinsam umziehen. Zur Zeit hängt die Schutzkleidung an einer langen Stange in der Garage. Die Kameraden und -innen schlüpfen direkt hinter den Fahrzeugen in ihre Schutzanzüge.
- es gibt strenge Regelungen für die Barrierefreiheit beim Übergang in die Garage. Es muss jetzt alles ebenerdig sein.Aus den genannten Gründen entsprechen viele bis vor kurzem gebaute Feuerwehrgerätehäuser nicht mehr den aktuellen gesetzlichen Anforderungen. Steht keine zusätzliche Fläche für einen Anbau zur Unterbringung der geforderten Spinde zur Verfügung, muss praktisch neu gebaut werden. Die Feuerwehrkasse verweigert sonst den Versicherungsschutz. Und ohne Versicherungsschutz rücken die Kameraden nicht mehr aus.
Der Gesetzgeber entwertet leider laufend durch neue Bestimmungen, egal wohin man schaut, funktionsfähige Systeme, die noch längst nicht abgeschrieben sind. Während auf der anderen Seite die Erhaltung der eigentlichen Systemfähigkeit, eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, in den Hintergrund tritt.
Aber nochmal zu meinem Eingangspost: Ich wünsche Antworten auf die Frage, wie man mit der Frage der Verschuldung begegnet. Macht es für staatliche Hoheitsträger Sinn, sich aktuell zu verschulden, wenn auf der Gegenseite Sachwerte dafür erstellt werden? In der Erwartung, dass die Schulden in absehbarer Zeit für den staatlichen Hoheitsträger sowieso verschwinden.
Gruß Plancius
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- Joe68, 25.10.2026, 09:05
Merz könnte dem Umweg , über die Ukraine, einfach sein lassen und das deutsche Steuergeld direkt in Deutschland investieren?
Aber nein, dann können die Hinterleute, im In und Ausland, nicht einen fetten Anteil in die eigene Tasche abzweigen.
Letztlich kommt so nur ein kleiner Bruchteil, über diesen Umweg, bei den Kommunen, der Rest finanziert den Luxus Lebensstil der Hinterleute und eine träge, unproduktive, Verwaltung.
Die Ukraine wird mit den Radar den Ausgang des Krieges nur teuer, menschlich und finanziell, verzögern, aber nicht entscheidend beeinflussen.
Solange die europäischen Steuerzahler nicht rebellieren, so lange wird das Geld, über die Ukraine, abgezweigt. Die Ukrainer bezahlen mit dem Leben, die Europäer opfern den Wohlstand.
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- stokk', 25.10.2026, 09:04
Wer braucht solche Medien?
Schönen Sonntag!
stokk -
- Ostfriese, 25.10.2026, 09:00
Hallo Plancius
Dazu
Ich stehe nun vor dem Dilemma. Soll ich der geplanten Schuldenorgie in unserer Stadt zustimmen?
@dottores Thread-Eröffnung in
https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=247443 Besseres Wörgl unterwegs verfasst von dottore, 14.01.2004, 16:18
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
→ Hi,
… keine Steuern zahlen zu müssen.
Das hat zu folgendem Geniestreich geführt, wobei die Beteiligten leider noch nicht genannt werden können:
1. Großes Unternehmen mit Bargeld kauft in Gemeinde Grund gegen bar. Gemeinde verkauft brutto/netto, muss auch nichts aus- oder umbuchen, da sie nicht bilanziert.
2. Gemeinde nimmt das Bare nicht in den laufenden Etat, sondern stellt es einem verbundenen Kreditinstitut zur Verfügung.
3. Der Steuersatz auf den Betrag liegt - bezogen plus Spesen - unter dem der Bundesbank, ansonsten gleiche Laufzeiten und Konditionen.
Resultat: Gemeinde schuldenfrei und mit sicheren Geldsteuereinnahmen. Kreditinstitut refinanziert sich dort günstiger als bei der Bundesbank.
Clou: Das Ganze soll demnächst geswitcht werden: Euro-Noten mit Werbe-Aufdruck für Gemeinde, Bank und Unternehmen. Daran wird noch gearbeitet. Tenor: Bei uns ist alles billiger, die Zinsen konkurrenzlos und jeder Geldschein EZB-garantiert.
We stay tuned...
Gruß!
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und als Antwort ...
https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=247486 Re: Modell ist offensichtlich noch immer unklar nach den Zuschriften zu urteilen verfasst von dottore, 14.01.2004, 20:24
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→ Hi André,
3. Der Steuersatz auf den Betrag liegt - bezogen plus Spesen - unter dem der Bundesbank, ansonsten gleiche Laufzeiten und Konditionen.
Unklar, seit wann gibt es Steuern auf vereinnahmte Erlöse aus Grundstücksverkauf einer Gemeinde?
Der Steuersatz auf das hinfort ausgeliehene Bargeld (Banknoten) war gemeint. Bei der Buba muss man 2 Prozent zahlen. Dort dann nur 1,9 oder so. Gemessen an der Zinsspanne (!), die Banken derzeit haben, ist das exzellent.
Warum hat Gemeinde nicht Grundstück verpachtet oder verleast, hätte womöglich höhere monatliche Einnahmen
Das wird auch erwogen. Aber es müssten Pacht und Lease-Zins in Noten entrichtet werden.
Resultat: Gemeinde schuldenfrei und mit sicheren Geldsteuereinnahmen.
Sind diese "Geldsteuereinnahmen" nicht einfach Guthabenzinsen oder wie ist das zu verstehen?
Es sind keine Guthabenzinsen, da keine Refinanzierung nötig ist. Das Geld hält die Gemeinde als ihr Nettogeld. Dass es ein anderer (Bank draußen) schuldig ist, schert sie nicht. Man kann damit auch Guthaben auf Sparkonten einwerben, allerdings niemals als verbuchte (also von Firmenkonto auf Gemeindekonto, sondern als Bareinzahlung.
Sicher, das Kreditinstitut kann jetzt z.B. Handelswechsel in größerem Umfang zum hauseigenen Diskont entgegennehmen (ggf. unter dem der BuBa),
Ja, genau das. … der Gemeinde, zu Lasten aller anderen außerhalb.
also ohne sie an die BuBa weiterreichen zu müssen und erzielt darob Zusatzgewinne, die sie an die Gemeinde ausschütten kann, aber das war es dann auch, oder?
Die Gemeinde hält den Haushalt immer ausgeglichen und kann mit ihrem Nettogeld arbeiten. Sie arbeitet wie eine Notenbank, sogar ohne Notendruckkosten. Das besorgt die doofe ZB.
Wo liegt da der Wörgeleffekt, wo ist da Regionalgeld geschaffen worden?
Das wird gerade ausklamüsert, siehe Aufdruck-Überlegungen (oder Ähnliches). Durch Aufdruck usw. wird die Note selbst nicht entwertet.
Kreditinstitut refinanziert sich dort günstiger als bei der Buba.
Exakt.
Und Gruß!
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Wie ist die Meinung des verehrten Forums zu diesem Thema?
Gruß - Ostfriese
PS
... auf Andrés Beitrag: https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=247474 Re: Modell ist offensichtlich noch immer unklar nach den Zuschriften zu urteilen verfasst von André, 14.01.2004, 18:52
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- D-Marker, 25.10.2026, 08:57
wie voraus zu sehen ist das mediale Interesse abgeflacht.
Habe mal PHP programmiert, aber nur Ansatzweise zur Erstellung einiger Websites.
Z.B. für ein Gartenlokal in meiner Nähe.
(Nostalgie: Als ich damals in der Schweiz einem Gastronomen das Ergebnis meiner Arbeit gezeigt habe, lachte er sich krank über die Preise.)PHP ist auch für Anfänger sehr einfach und geeignet.
Selbst war ich eher bei ABAP 4 (SAP) und Visual Basic (Microsoft) zu Hause.
Der entscheidende Unterschied:PHP ist Quelloffen wie Linux (Betriebssystem).
Da kann auch jeder Fehler finden.Ungereimtheiten fliegen früher oder eher auf, bei Einsatz KI geht es nur schneller.
Gefährlich für den Menschen sind „geheime Programmiersprachen“ (SAP oder Microsoft).
Meist die von Großfirmen.
Da sind Hintertüren für die Staatsmacht, hauptsächlich Geheimdienste eingebaut.
Oft dadurch zu erkennen, dass Befehle nicht oder falsch dokumentiert sind.Kleine Fehler hochzuspielen, aber das Wesentliche zu verschweigen, ist eine der Hauptaufgaben der Medien.
LG
D-Marker (ungeimpft) -
- DT, 25.10.2026, 02:40
"Die Ukraine ist ein gigantisches Milliardengrab."
So wie es aussieht kommt das Geld wieder zurück, einige hundert Millionen nach Baden-Württemberg,
einige Hundert Millionen zu Siemens Energy etc.Ich selber habe Hensoldt klein geschrieben, das Zitat aus der Pressemeldung (in Gänsefüßchen) ist 1:1 übernommen.
Meinen Tee trinke ich gerne, und auf Denglisch habe ich nichts geschrieben. Verleumdung pur.
DT
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- paranoia, 25.10.2026, 00:48
Hallo Plancius,
Unsere Stadt hat es bisher geschafft, ihre Aufgaben ohne Neuverschuldung zu bewältigen.
Soll wahrscheinlich heißen, ohne "Nettoneuverschuldung", denn Deine Stadt hat ja Schulden, die sie so überrollt, oder?
Leider schrumpft Deine Stadt. Für mich stellt sich die Lage eher als ein Desinvestitionsfall als ein Investitionsfall aufgrund der Bevölkerungsentwicklung dar.
Aufschlussreicher wäre hier vielleicht die momentane relative Bevölkerungsentwicklung gewesen.Hier in Niedersachsen gibt es auch Schrumpfgemeinden, z.B. im Harz, meine ich. Mach' Dich doch mal bei denen schlau. Hat der "Städtetag" dazu Infos?
Wie sieht es aus mit der Zusammenlegung von Funktionen mit Nachbargemeinden?- Neubau von Feuerwehrgerätehäusern
Warum konkret neubauen? Muss das Gerätehaus beheizt werden? Muss eigentlich nur das Dach abgedichtet werden?
- Neuanschaffung von Feuerwehrfahrzeugen
Reparieren die Feuerwehrmänner selber? Dann wäre die Sicherstellung einer beheizten Werkstatt wichtig. Wie alt sind denn die Fahrzeuge? Wie hoch sind die Wartungs- und Reparaturkosten?
Explodieren die Reparaturkosten oder kann man den Fahrzeugbestand kostenarm reparieren?Wäre es möglich einen Standort zu schließen und Personal und Material in eine Nachbargemeinde zu verlegen und dort zusammen in einen Neubau zu investieren?
Bei Rettungswagen gibt es ja wohl ein Gesetz über die maximale Fahrzeit bis zum Einsatzort.
Hier in Hannover ist die Südstadtwache (der Feuerwehr) zur Messe umgezogen.
Die Messe hat den Umzug bezahlt und hat nun Feuerwehr auf eigenem Gelände.- Umbau und energetische Sanierung der Schulzentren
Lernen Schüler nach Umbau mehr? Oder ist nur das Dach undicht?
Wo finden sich die größten Ausgaben der Stadt? Bei der Beheizung von Schulen oder für die öffentliche Beleuchtung?
Vielleicht ist auch die Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED drin?
Nebenbei könnt ihr auch die Beleuchtungsintensität reduzieren, dann gibt es noch mehr Ersparnisse als nur durch den Technologiewechsel. In meiner Heimatstadt wurde nicht nur auf LED umgestellt, sondern auch die Beleuchtungsintensität oder besser der Lichstrom (Lumen) abgesenkt. Die Reduktion war so stark, dass es mit bloßem Auge auffiel.- energetische Sanierung öffentlicher Gebäude mit Einbau von Wärmepumpen
Da habe ich keine Ahnung von. Bei einem Stromausfall ist dann auch nichts mehr mit einem öffentlichem Gebäude als Wärmeinsel.
- Schaffung öffentlicher Ladesäuleninfrastruktur
Ist überhaupt die Klientel dafür da? Frag' mal Deine Stadtwerke, wie hoch das Niederspannungsnetz bei Euch ausgelastet ist. Bei uns in der Südstadt von Hannover aber auch in anderen Stadtteilen wurden viele neue Trafos mit 640 kVA installiert. Wenn Du eine öffentlichen Ladesäuleninfrastruktur schaffst, dann bitte nur, wenn die vorhandenen Trafos das hergeben. Laden dann nur mit Minimalleistung, also einphasig mit maximal 16A, wenn die Trafos hoch ausgelastet sind - Trafoneukauf vermeiden!
Das Problem dabei ist, dass die Förderung in der Regel nicht über 25% hinausreicht, nur bei wenigen Projekten, die eigentlich niemand braucht um die 75% ausmacht.
Weil pro Jahr 3 x mehr Menschen sterben als geboren werden - bald werden es 4 x sein - wird der kommunale Haushalt sogar sukzessive schrumpfen und der Schuldendienst pro Einwohner damit immer weiter wachsen.
Nachtrag:
Falls Du im ländlichen Bereich arbeitest:
Die Bauern pflastern ja gerne ihre Gebäude mit PV-Anlagen. Da wo früher die Spannung am niedrigsten war (am Ende des Niederspannungsnetzes), ist sie jetzt am höchsten im ganzen Niederspannungsnetz. Die Bauern heben die Spannung dann mit ihren PV-Anlagen von der Nennspannung von 230 Volt aus an (maximal sind +10% also 253 Volt zulässig). Abhilfe schafft ein Stelltransformator. Lass' mal prüfen, ob Du dessen Kauf und Installation den Bauern ganz oder zum Teil in Rechnung stellen kannst.Schau' mal, was Du mit anderen Gemeinden zusammenlegen kannst und rechne mit spitzem Bleistift.
Vielen Dank, dass Du Deine Zeit für Kommunalpolitik opferst. Eine Kollegin war auch kommunal engagiert.
Da sind so Themen zu bearbeiten, die sind so trocken, da braucht man Haare auf den Zähnen und eine große Schmerztoleranz.Viel Erfolg!
Gruß
paranoiaP.S:
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ -
- paranoia, 25.10.2026, 00:23
Für den Denglisch-Freund:
Don't drink and write.
Warum steht bei Dir "Hensoldt" immer in Großbuchstaben?
Sollen wir jetzt alle Hensoldt-Aktien kaufen?Gruß
paranoia -
- DT, 25.10.2026, 00:12
Merz hat ja neulich der Ukraine 1 Mrd EUR geschenkt. Angeblich geht das Geld zu 100% nach Deutschland zurück, Keynes pur.
Hensoldt baut wohl in einem Großauftrag etliche Flugabwehrradare für die Ukraine:
https://www.hensoldt.net/de/news/hensoldt-strengthens-ukraines-air--defencePressemeldung dazu:
"HENSOLDT und das ukrainische Verteidigungsministerium vertiefen ihre strategische Partnerschaft, um die Luftraumüberwachung und Luftverteidigung der Ukraine zu stärken. Die Absichtserklärung sieht weitere umfassende Lieferungen von Radarsystemen vor. Die Zusammenarbeit umfasst zudem die Weiterentwicklung der Radarfähigkeiten. Außerdem wollen die Partner Optionen für den Einsatz und den gemeinsamen Betrieb von Weitbereichsradaren des Typs TRL-4D LR prüfen. Damit erweitert HENSOLDT die bereits vereinbarte Zusammenarbeit bei der Abwehr ballistischer Raketen. Mit seiner bewährten Sensortechnologie und seinem Fachwissen will HENSOLDT die Einsatzbereitschaft der ukrainischen Streitkräfte unterstützen und zum Schutz der ukrainischen Bevölkerung und der kritischen Infrastruktur des Landes beitragen.
„Der kommende Winter wird für die Ukraine eine weitere große Belastungsprobe sein, insbesondere für die zivile Infrastruktur. Präsident Selenskyj und die ukrainische Bevölkerung können sich darauf verlassen, dass HENSOLDT an der Seite der Ukraine steht. Wir setzen alles daran, den Schutz der Menschen und der Infrastruktur zu stärken“, sagt HENSOLDT-CEO Oliver Dörre. „Die ukrainische Luftverteidigung braucht unsere Hochleistungsradare dringend, um zum Schutz von Infrastruktur wie Brücken beizutragen. Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um diese Unterstützung verlässlich und langfristig zu sichern.“"
• Juli 2025 (über 340 Millionen Euro): Hensoldt erhielt einen Großauftrag über mehr als 340 Mio. € zur Lieferung von TRML-4D-Hochleistungsradaren (AESA-Technologie für ca. 1.500 Ziele auf bis zu 250 km Radius) sowie Nahbereichsradaren vom Typ SPEXER-2000-3D-MkIII.
• Oktober 2026 (Neue Absichtserklärung): Hensoldt-Chef Oliver Dörre unterzeichnete in Kiew eine Absichtserklärung mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium zur Vertiefung der Kooperation. Geplant sind insbesondere weitere Langstreckenradare (wie Weitbereichsradare des Typs TRML-4D LR), um die ukrainische Infrastruktur vor Raketenangriffen zu schützen.
• Produktionsstandort: Hauptentwicklungs- und Produktionsstandort für die Radarsysteme ist das Werk in Ulm.
![[image]](https://deaidua.b-cdn.net/wp-content/uploads/2025/07/TRML-4D-radar.jpg)
DT
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- stokk', 24.10.2026, 20:28
Schon als Schüler verblüfft Gauss, der Sohn eines Schlachters und Maurers, mit seinem mathematischen Verständnis.
Gauss habe die Geschichte „in seinem hohen Alter mit großer Freude und Lebhaftigkeit öfter erzählt“.
"Die Konvention brachte es mit sich, dass der Schüler, welcher zuerst sein Rechenexempel beendigt hatte, die Tafel in die Mitte eines großen Tisches legte; über diese legte der zweite seine Tafel u.s.w.
Der junge Gauss (9) war kaum in die Rechenclasse eingetreten, als der Lehrer Büttner die Summation einer arithmetischen Reihe aufgab: Addiert die Zahlen von 1 bis 100.
Die Aufgabe war indess kaum ausgesprochen als Gauss die Tafel mit den im niedern Braunschweiger Dialekt gesprochenen Worten auf den Tisch wirft: »Ligget se’.« (Da liegt sie.)
Während die anderen Schüler weiter rechnen, multipliciren und addiren, geht Büttner sich seiner Würde bewusst auf und ab, indem er nur ab und zu einen mitleidigen und sarcastischen Blick auf den kleinsten Schüler wirft, der längst seine Aufgabe erledigt hatte.
[...] Am Ende der Stunde wurden darauf die Rechentafeln umgekehrt; die von Gauss mit einer einzigen Zahl [5050] lag oben und als Büttner das Exempel prüfte, wurde das seinige zum Staunen aller Anwesenden als richtig befunden …“
1 + 100 = 101
2 + 99 = 101
.
.
.
==> 50 Zahlenpaare * 101 = 5050Carl Friedrich Gauß, Titan der Mathematik:
https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/entdeckungen-grosser-forscher/gauss-kar... -
- Fidel, 24.10.2026, 20:07
Hallo Dieter,
Kreditgeldsysteme leben in ihren Wachstumsphasen eine Inflation der Kreditpfänder,
Pfand als Bedingung VOR Geldschöpfung, von daher immer weniger Pfänder als nachfolgend Geldmenge.
Sogenannt "Vermögenspreisinflation".Endet das Kreditwachstum, versucht die Mehrheit der Schuldner zu tilgen,
schrumpft die Geldmenge und verabschiedet sich damit aus dem Umlauf, mit allen Folgen für "dann" faule Kredite und ihre Pfänder.Heinsohn hat das 2013 schön erklärt:
Deflation und Inflation auch 2013 einträchtig beieinander
https://www.achgut.com/artikel/0028957Aktuell erleben wir Deflation, verschärft durch die Geldpolitik steigender Zinssätze.
M.E.n versucht die ZB damit der Geldentwertung durch Währungs-/Wechselkursverlust zuvor zu kommen und nimmt billigend in Kauf, dass sich damit die Deflation für Private verschärft.Wer glaubt die Inflation käme durch ausufernder Staatsverschuldung in Gang täuscht sich über die Dimension ausstehender Geldmenge. Wenn alles umlaufende "Geld" = Schuld ist, wie soll der Staat diese Mengen inflationieren ohne die Privatwirtschaft vollständig zu vernichten - und damit die Illusion von Tragbarkeit staatlicher Kreditaufnahme.
Zitat Heinsohn, Quelle leider gelöscht worden:
"Am Ende käme es doch zur Entschuldung der Zahlungsunfähigen auf Kosten der Gläubiger mit der Hyperdeflation aus den dann allfälligen Liquidierungen. Eine Zentralbank kann das Bruttosozialprodukt nicht hochschieben, weil sie – Nullzins hin oder her – den dafür benötigten Akteuren weder das Pfand für Kredite noch die Innovationen für neue Geschäfte zur Verfügung stellen kann.
Mehr als ein Herausschieben des St. Nimmerleinstages geht nun einmal nicht. "Edelmetalle unterliegen derselben Deflation wie Immobilien, Industrieanlagen, Anleihen und dem ganzen Rest.
Abraços
Fidel -
- Ankawor, 24.10.2026, 19:58
Aber in Portugal war das auch üblich, vermutlich hier und da noch heute. Man begnügt sich sowieso damit, den Menschen zu wärmen und nicht einen ganzen Raum.
https://solar.lowtechmagazine.com/2015/02/restoring-the-old-way-of-warming-heating-peop...
https://solar.lowtechmagazine.com/2015/02/restoring-the-old-way-of-warming-heating-peop...
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das wieder in Mode kommt.
Irgendwo in Spanien haben sie auch eine Art halbhohe Kellerräume mit einer Falltür. Da wird ein Feuer entfacht, auch mit sehr großen Holzstücken ("wir können hier unseren gesamten Hausmüll entsorgen") und von da geht ein Schornstein ab, aber mit irgendwelchen Zügen, ähnlich wie die Hypokausten der Römer.
Je teurer das Heizöl wird, desto interessanter werden solche Sachen.
Obwohl ich mir lieber einen bewährten Biomeiler aufbauen würde, ich hatte mal einen, der ging super.MFG
AnkaworNB: Dass die Biomeiler auch angesichts der Heizpreise praktisch nirgends genutzt werden, ist mir ein Rätsel, wenn ich jetzt mal wieder daran erinnert werde.
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- BerndBorchert, 24.10.2026, 18:21
https://www.bild.de/news/ausland/grossdemos-in-europas-grossstaedten-soldaten-vor-dem-m...
Bon weekend! - wie der Franzose sagt
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Ist eine Erhöhung der Verschuldung der Kommunen in der aktuellen Situation sinnvoll oder nicht? - Plancius, 24.10.2026, 18:21
Ich bin gewählter Mandatsträger in der Kommunalpolitik und befinde mich zur Zeit in der Zwickmühle.
Unsere Stadt hat es bisher geschafft, ihre Aufgaben ohne Neuverschuldung zu bewältigen. Nun haben die Landeshaushalte durch den Doppelwumms mit dem Sondervermögen mehr Geld bekommen und schütten es an die Kommunen aus. Eine Vielzahl von zeitlich begrenzten Förderprogrammen wurde aufgelegt, um die Kommunen anzuregen, jetzt in ihren Territorien zu investieren. Vieles ist mit Klimaschutz verbunden, manches aber auch simpler kommunaler Daseinsvorsorge geschuldet.
Die Förderprogramme umfassen ua.
- Neubau von Feuerwehrgerätehäusern
- Neuanschaffung von Feuerwehrfahrzeugen
- Umbau und energetische Sanierung der Schulzentren
- energetische Sanierung öffentlicher Gebäude mit Einbau von Wärmepumpen
- Schaffung öffentlicher Ladesäuleninfrastruktur
- usw. usf.Das Problem dabei ist, dass die Förderung in der Regel nicht über 25% hinausreicht, nur bei wenigen Projekten, die eigentlich niemand braucht um die 75% ausmacht.
Wenn unsere Stadt z.B. ein Feuerwehrgerätehaus oder neue Feuerwehrautos anschaffen möchte und plant hierfür 5 Millionen Euro ein, so beträgt die Förderung lediglich 1,5 Millionen Euro. D.h. 3,5 Millionen muss die Kommune aus Eigenmitteln selbst zuschießen. Da unsere freier Investitionhaushalt pro Jahr jedoch nur 350.000 Euro beträgt, können wir die Eigenmittel nur über eine Kreditaufnahme beschaffen. Zins und Tilgung engen dann in den nächsten Jahren unseren finanziellen Spielraum noch weiter ein. Weil pro Jahr 3 x mehr Menschen sterben als geboren werden - bald werden es 4 x sein - wird der kommunale Haushalt sogar sukzessive schrumpfen und der Schuldendienst pro Einwohner damit immer weiter wachsen.
Nun verschulden sich der Bund und die EU-Staaten immer weiter mit stark steigender exponentieller Tendenz. Die Rüstungshaushalte explodieren bis 2030. Die Ukraine ist ein gigantisches Milliardengrab. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der EU-Staaten sinkt.
Die gesamten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deuten nun auf einen Finanzkollaps und einen finanziellen Reset in den nächsten Jahren hin, sei es nun durch einen Krieg, eine Hyperinflation oder eine deflationäre Depression.
Markus Krall hat ja den Kollpas schon einige male bereits vor 2020 prophezeit. Aber irgendwie konnte der Kaugummi noch immer länger gezogen werden.
Ich stehe nun vor dem Dilemma. Soll ich der geplanten Schuldenorgie in unserer Stadt zustimmen?
Bei dem von mir erwarteten Finanzkollaps hätten wir dann an Sachwerten wenigstens eine modern ausgestattete Feuerwehr und eine sanierte Schule samt Hort und Kindergarten.
Ich bin mir aber auch nicht sicher: Wird die Stadt bei einem Finanzkollaps entschuldet oder werden die Schulden in der Stunde Null beim Reset wieder eingebucht? Bei der Währungsunion in der DDR wurden ja die Schulden auch 1 : 1 übernommen, während die Vermögen 1 : 2 abgewertet wurden.
Und dann bleibt auch auch noch die Restwahrscheinlichkeit, dass das Rad noch weiter gedreht wird, ohne dass es einen Finanzkollaps gibt. Das würde dann die immer weniger werdenden Einwohner unserer Stadt hart mit weiter steigenden kommunalen Steuern treffen.
Wie ist die Meinung des verehrten Forums zu diesem Thema?
Gruß Plancius
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- D-Marker, 24.10.2026, 17:46
LG
D-Marker (ungeimpft)