Nein, so läuft das eben nicht.

Plancius, Dienstag, 03.11.2026, 13:59 (vor 20 Stunden, 55 Minuten) @ FOX-NEWS829 Views
bearbeitet von Plancius, Dienstag, 03.11.2026, 14:04

Man hat im Jahr 4 Stadtvertretersitzungen, wo auf jeder Sitzung ein ganzes Paket an Aufgaben abgearbeitet werden muss. Dann kommen vor den Sitzungen noch die ganzen Ausschüsse hinzu.

Das PingPong von Stellungnahme und Antwort läuft immer in einem Zyklus, wo ein Viertel Jahr dazwischen liegt. Wir tagen ja nur 4 mal im Jahr. Das heißt, wenn das Spiel 4 x getrieben wird mit Rede und Gegenrede ist ein Jahr vergangen.

Und weil man sich auf den Sitzungen und in de Ausschüssen mit den Stellungnahmen beschäftigt, bleiben wichtige Entscheidungen auf der Strecke, weil man diese nicht mehr diskutieren kann. Z.B. die Dachsanierung einer Schule. Wo es dann eben ein jahr länger reinregnet.

Es scheitert in der Regel immer an der Paragraphenverliebtheit der Beamten, die sich im Zweifel immer auf ihre Paragraphen zurückziehen, anstatt etwas zu bewegen. Viele Themen der Verwaltung sind zwar rechtssicher, aber politisch falsch oder den Umständen entsprechend nicht angemessen.

Ein Gegenvorschlag der Stadtvertretung muss dann auch erstmal wieder durch die Rechtsprüfung. Wegen des großen Vorteils der Unmenge an Zeit sitzen die Beamten in den Verwaltungen im Zweifel am längeren Hebel und können wichtige Entscheidungen lange blockieren.

Insbesondere wenn die Beamtenschaft keinen gesunden Menschenverstand an den Tag legt oder von Psychopathen durchsetzt ist, wird der politische Raum einfach blockiert.


Gruß Plancous

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER


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