Wo bleibt die Diversität?
In der Werbung allgemein herrscht Diversität. In der Mode sind Schwarze und der eher nordafrikanische Typus ganz vorne. Die Bundeswehr erscheint homogen biodeutsch, und wenn in den letzten zwei Jahren junge Männer zu ihrer Einstellung gegenüber der Wehrpflicht befragt wurden, waren das ausnahmslos Biodeutsche. Dabei dürfte der Anteil der 16-25-Jährigen mit Migrationshintergrund bei über 40 % liegen, davon der Anteil mit deutschem Pass bei 65 %. Wie ist eigentlich deren Meinung dazu, das deutsche Vaterland verteidigen zu dürfen? Diese dürften auch einen unterdurchschnittlichen Bildungsstand haben, sodass ganz ohne vaterländische Gefühle die Bundeswehr eine gute Ausbildung und vielleicht auch Erziehung gewährleisten könnte und so manches männliche Idealbild (Schießen, Panzer Fahren und gar bald Drohnen Steuern) befriedigen könnte.
Müssten sich Werbung und öffentliche Diskussion nicht speziell auf diese Bevölkerungsgruppe konzentrieren?