Differenzierte Antworten meinerseits
Ich finde es toll, dass Du Dich nun auch für Börsenthemen interessierst!
Quatsch, davon verstehe ich nichts und ich beziehe mich nur auf die Verkaufspreise auf dem Markt (= Tankstelle), von anderen Dingen verstehe ich nichts.
"wesentlich erhöhten"
Das ist Schwurbelsprech. Besser sind harten Fakten, z.B. Preise!
Habe ich ein paar Kommentare weiter oben klar benannt.
Die ÖMV hat die Wahl, das geförderte Öl auf dem Weltmarkt zu verkaufen
Das ist die große Frage. Wenn die Verträge, wodurch die ÖMV an das rumänische Erdöl gekommen ist, diese Möglichkeit belassen hat, dann gehören die rumänischen Politker standrechtlich erschossen. Das Logische wäre, im Vertrag festzulegen, dass das rumänische Erdöl durch die Förderung der ÖMV in Form von Treibstoff auf dem rumänischen Markt verkauft wird.
Deine Vergleich hinken total. Du musst schon eventuelle Treibstoff- und Mehrwertsteuern abziehen, denn das ist der Preis, den die Verkäufer erlösen können!
Warum hinkt das? Haben die Moldawier auf den Sprit keine staatlichen Abgaben? Man müsste klären, wieviel % das - bezogen auf den Verkaufswert des Treibstoffs - sind. Entzieht sich meiner Kenntnis.
Was passiert, wenn man in Moldawien tankt und den Sprit über die Grenze nach Rumänien bringt?
Gar nichts, solange man das nicht im 1.000 lt. Tank macht.
Werd' Bauer oder Landwirt! Stell' Dir ein paar Tanks hin...
Genau das werde ich auch tun. Ich habe genügend Kanister und Tanks, und werde jedesmal, wenn ich durch Österreich fahre, mir meine Kanister mit ca. 100 - 200 lt. mit Heizöl vollmachen. Das verwende ich dann anstelle des Diesels in Rumänien. Da interessiert es keine Sau, ob da Heizöl oder Petroleum verwendet wird. In Rumänien gibts gar kein Heizöl, also gibts auch keine Kontrollen in den Treibstofftanks der Fahrzeuge wie in Österreich oder Deutschland.
Mein Schlusskommentar:
Es hat im Leben immer alles mindestens zwei Seiten. Wenn die EU-Fanatiker da mit Hilfe von Kohl einen Schnellstart hingelegt haben, ohne vorher ihre primären Hausaufgaben zu machen, dann ist das eine extreme Form des Dilletantismus. Es gibt keine Angleichung der STVO-Regeln, auch nicht der STVO-Zulassungsregeln, auch nicht der KV, der Rentenversicherung, auch nicht des Strafrechts, usw. usw.
Aber man hat den eigentlichen ultimativ letzten Schritt, nämlich die gemeinsame Währung, als ersten Schritt getätigt. Das wirft laufend enorme Probleme durch die Unterschiedlichkeit in den EU-Staaten auf. Das kann einerseits nerven, hat aber auch seine Vorteile.
Ich profitiere derzeit vom verminderten Preis für Heizöl. Und hab dabei überhaupt kein schlechtes Gewissen. Es gibt auch noch andere Dinge, von denen ein EU-Bürger, der sich auskennt, profitieren kann. Aus dem ganz einfachen Grund, weil die Verantwortlichen nicht ihre primären Hausaufgaben mgemacht haben.
Richtig oder falsch?
Falsch war, den letzten Schritt als ersten zu machen. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir im Interesse eines gemeinsamen Europas wieder zur EWG zurückkehren müssen, und die EU in den Ofen schieben, damit langfristig das erreicht wird, was dem Europa von morgen dienlich ist.