Südfrankreich?

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 20.03.2026, 17:23 (vor 5 Stunden, 8 Minuten) @ Weiner810 Views

hallo DURRAN,

die ausgangsbehauptung von mir ist: GO dämmert am horizont.

Weiner, ich habe Dich sehr wohl verstanden.


das war meine antwort auf die frage von @dieter, und sie wollte @sensortimecom bestätigen. bis 2027 kann man sich noch frei VORBEREITEN, wenn man will. danach wird man den geschehnissen ausgeliefert und überwiegend in reaktionszwängen sein.

es geht also überhaupt nicht ums 'verdienen', wie du schreibst:

Was will man auf 25 ha. eigentlich verdienen. Die Preise für landwirtschaftliche Produkte sind im Keller. Da verdienst du keinen Blumentopf mit. Egal was du anbaust.


sondern es geht ums überleben - UND UM DIE ANLAGE VON RESSOURCEN FÜR EINEN NEUAUFBAU NACH GAME OVER.

außerdem bezogen sich meine beispiele nicht auf südfrankreich sondern auf die vogesen. in südfrankreich kannst du sogar 135 ha mit wohnhaus und (schaf-) ställen für 550.000 bekommen. neulieh sah ich ein bio-weingut (normalerweise sehr teuer ...) mit kompletter technischer einrichtung sowie haus und pool für knapp 400.000.

Da sollte man sich die Frage stellen, warum jemand so etwas abgibt.
Ich möchte Deine Fundstücke nicht kaufen. Es gibt aber Gründe, zu fragen, wo sie sich befinden, das würde vielleicht manches erhellen, aber jetzt lege ich keinen Wert mehr darauf.

in frankreich macht jeden tag ein bauer selbstmord aus den gründen, die du genannt hast. das interessante ist - was ich nicht verstehe -, dass es andererseits junge bauern in frankreich gibt, die gerne einen hof übernehmen würden. jedoch haben sie meist das geld nicht, um sich einzukaufen (zum immobilienpreis kommen nämlich meist noch investitionen in neue maschinen etc. hinzu). in deutschland und österreich gibt es inzwischen vermittlungsbörsen für "hof sucht bauer, bauer sucht hof". man kann also hier wie dort jemand finden, der einen hof pachtet, und kann mit ihm eine gemeinsame strategie vereinbaren.

meine auswahl an beispielen favorisierte das elsass, weil dort oft noch deutsch gesprochen und verstanden wird (und weil es nahe liegt). sprachhindernisse gibt es aber ohnehin nicht, wenn menschen sich verstehen ...

für südfrankreich wie überall gilt (man kann es ja auch in D überstehen ...): gehörige entfernung von der küste, baulich erdbeben- und sturmsicher, gehöriger abstand von ballungszentren (bzw. absicherbar gegen null- und andersgläubige plünderer).

güsse, weiner

Genauso wie ich - für die meisten vollkommen unverständlich - eine mutmaßlich in Namibia lebende Foristin hier im Forum nach ihrem Alter fragte, habe ich hier nach mehr Ortsinformationen gefragt.

Südfrankreich birgt Überraschungen.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


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