Viel Spaß alös unerfahrener Vollerwerbslandwirt in Südfrankreich mit 25 ha.
So ein Projekt hat ja fast einen Selbstzerstörungsmechanismus eingebaut. Wer so ein Projekt angeht als ehemals sozial abgesicherter Arbeitnehmer aus Deutschland, nie mit wirklich existenziellen Problemen konfrontiert, der hat aus meiner Sicht entweder zu viel Geld oder nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Was will man auf 25 ha. eigentlich verdienen. Die Preise für landwirtschaftliche Produkte sind im Keller. Da verdienst du keinen Blumentopf mit. Egal was du anbaust.
Sicher 25 ha. sind ein erster Anfang aber reichen nicht mehr für die ganzjährige Selbstversorgung aus.
Vielleicht kann man aber auch Erdbeeren zum selberpflücken oder Spargel, oder Sonnenblumen oder Kürbisse anbauen. Sonderkulturen eben. Das Wetter ist ja besser wie hier.
Selbst hier bei mir in der ostdeutschen Provinz wird er Hektar schon mit 30.000 Euro je nach Bodenqualität gehandelt. Da geht der Preis in Frankreich ja noch halbwegs. Kommt aber auch auf den Boden an. Trotzdem ist Landwirtschaft heute finanziell gesehen ein Selbstmordkommando!