Autohersteller und ihre Probleme

Zorro, Freitag, 16.01.2026, 16:33 (vor 13 Stunden, 28 Minuten) @ DT322 Views

Die Blinkertasten beim Model X und Model S sind in der Tat eine schräge Sache. Aktuelle Model 3 und Model Y haben einen ganz normalen Blinkerhebel. Insofern die beiden erstgenannten Luxusmodelle keine Stückzahlenrelevanz haben, kann man die Sache verschmerzen. Mag vielleicht auch daran liegen, dass die Ami´s kaum/keine Kreisel kennen, da gibt’s weniger zu kurbeln und zu blinken.
Auch das Yoke-Lenkrad von Tesla, was aussieht wie ein Steuerhorn aus der Luftfahrt, ist an Komik kaum zu überbieten.
Erstaunlich, dass der Deutsche TüV das überhaupt zugelassen hat.

Man könnte vermutlich einen Schreckens-Thread ins Leben rufen, mit bescheuerten Lösungen, die in Autos verbaut wurden. Da wären auch die Deutschen sicher ganz vorne mit bei.

Mir scheint, dass vieles was Tesla tut, oder auch nicht tut, wird in der hiesigen Presse aufgebläht und wenn es nur der Briefkasten ist, der in Grünheide von der Wand fällt. Da gibt es Hersteller die bringen Possen in ganz anderen Dimensionen:

„Aktuell stellt Jaguar keine Fahrzeuge her.“

Schon erstaunlich wie mancher Autohersteller es schafft Tesla noch zu unterbieten.[[zwinker]]
Aber jetzt kommt "Lucid", die werden Tesla den Rang ablaufen. (zumindest wenn man Zeitung ließt.)

Vermutlich sind die Geschäftpraktiken bei Tesla zielführender für das Unternehmen, als Deutsche CEO´s sich je trauen würden Entscheidungen zu treffen. Das geht möglicherweise zu Lasten der Mitarbeiter oder des Betriebsklimas, aber welcher Chef hat im Stillen nicht schon oft daran gedacht:
„Was, die faule Sau ist schon wieder krank?“ Da fahr ich jetzt hin und klingel!
Und wenn wirklich aktuell weniger Autos gebaut werden, würde man als Chef gerne „hire und fire“ anwenden, um auf Konjunkturschwankungen zu reagieren. Da kommen natürlich die Arbeitsrechtler und wedeln mit dem Kündigungsschutz.
Aus Unternehmersicht sind da die Angelsachsen weit vorne.

Und wieder ist es die Presse, die meist Teslas, den Elon und das ganze System als gefährlich, „staatszersetzend“, geradezu radikal, also quasi Nahzie hinstellt. Da ist der gute Donald schon einen Schritt weiter: Presse spurt nicht? Akkreditierung entzogen, oder besser gleich eine prophylaktische Betriebsbesichtigung in Guantanamo. Plötzlich wird das linksgrüne Gezetere leiser.

Ich glaube, dass jemand der es schafft Raketenstufen „rückwärts vom Himmel zu holen“, ganz andere Möglichkeiten hätte unseren Sesselpupern zu zeigen „wo der Bartel den Most holt“!

Wenn morgen ein Chinese kommt und sagt: „schau mal, wir haben ein cooles Auto gebaut“ – dann schau ich mir das gerne an. Ob das dann meinen Vorstellungen entspricht, wird sich zeigen. Bin auch gespannt, wenn ich demnächst mal einen neuen BMW iX3 oder den i4 M60 in Fingern habe, wie diese aktuellen Modelle abschneiden und man was dazugelernt hat.

Es bleibt spannend, Grüsse Zorro

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