Loslassen

Ostfriese, Dienstag, 13.01.2026, 17:50 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 36 Min.) @ nereus2077 Views

Hallo nereus

Es war der Schicksalsschlag eines Unfalls, den ein, in ein Schaufenster eines luxemburgischen Geschäftes geschleuderte LKW verursachte, dessen Auslagen meine Frau und ich gerade einen Tag vor der Einführung der DM in der DDR anschauten, der das Leben meiner Frau fundamental (Les jambes pratiquement broyées, la malheureus reçut sur place les premiers soins d’un médecin du Samu avant d’être transportée à bord de l’ambulance médicalisée à la clinique de service ôu les chirurgiens effectuèrent une délicate opération de plusieurs heures afin lui sauver les deux jambes) - meines weniger – veränderte, und uns in der Folge das Bewusstsein für das Loslassen schärfte.

Nichtsdestoweniger, der Ansatz war grundlegend und richtig.
Dafür gebührt @dottore großer Dank und dazu einen herzlichen Gruß nach oben. [[zwinker]]

Exakt

Dottore in [1]

"Also: Alles Nebbich. Und der Staatsbankrott kommt so sicher wie's jetzt dunkel ist."

"Rat: Loslassen! Staatsmachtsysteme gehen unter, egal in welcher Verkleidung sie noch rumhoppeln. Zu reformieren, reparieren, gar sich empören ist da absolut nichts!"

und Ashitaka in [2]

"Ich wollte mich mal zwischenzeitlich abmelden, weil ich die Texte der hier noch vertretenden Debitisten als abartig empfand, so tief saß die Doktrin der Universität, die ich besucht habe. Es war wohl ein Schicksalsschlag, der mir das Loslassen der gelehrten Beschränktheit ermöglichte. Als ich die monetäre Wirtschaft das erste Mal ausschließlich als Schuld-Beziehung sah, dauerte es nicht lange, bis ich die Auswirkung des Zeitablaufes auf jede Form der Herrschaft und Abgabenforderung verstand. Es ist zuerst eine Qual, alles in Zeit, Terminen und Schuldbeziehungen zu denken. Das ist der eigentliche Grund aller Ablehnungen des Debitismus, niemand hat die Zeit, von seinen bisherigen Vorstellungen loszulassen und sie in einem größeren Kontext zu vervollständigen."

Auf der Grundlage der jetzt wahrnehmbaren exponentiell sich verstärkenden Vernichtung der Bevölkerungszahlen, die die aktuellen Zahlen der Geburten noch gar nicht widerspiegeln, werden wir die in der Sprache des aristotelisch-parmenideischen Weltbildes formulierten bisherigen Vorstellungen loslassen und sie in der Zukunft in einem größeren Kontext der Hermetik vervollständigen, tragen und leben.

mfG
nereus

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PS

[1] https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=230746 Re: Der Kettenbrief hat nichts mit Geld zu tun, sondern mit Kredit (Schulden) verfasst von dottore, 02.11.2003, 19:23
[2] https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=316812 Loslassen, darum geht es in den meisten Unterhaltungen, sobald der Debitismus den Raum betritt. Ashitaka,Sonntag, 22.06.2014, 20:24 (vor 4223 Tagen) @ Nico


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