Wenn wir schon beim Querdenken sind, - ich hab da ein generelles Statement dazu an meinen Ältesten geschickt

helmut-1, Siebenbürgen, Sonntag, 30.08.2020, 20:43 (vor 1978 Tagen) @ QuerDenker5244 Views

Klar bin ich mit ihm in ständiger Mailverbindung, - wir diskutieren da auch die verschiedensten Entwicklungen und Beobachtungen, in vielen Bereichen. Natürlich ist er manchmal auch anderer Meinung, - aber das ist ja ganz natürlich. Daraus ergeben sich dann die Diskussionen. Seine Meinung habe ich in grün markiert.

Auf sein letztes Mail bez. meiner Aktion mit der Mode-Maske habe ich folgendermaßen geantwortet:

.....,
ich hab mir das alles nochmal durch den Kopf gehen lassen und auch Deinen Standpunkt analysiert.

Das mit den Masken hat schon einen Sinn. Wenn auch der Nutzen gering ist. Wenigstens gelangen die Tröpfchen vom Speichel der Menschen nicht auf andere Menschen oder Lebensmittel. Das ist mal am ansteckendsten.

Das mag auf die Menschen zutreffen, die husten, nießen oder eine feuchte Aussprache haben. In der Regierungsanordnung in RO hat man ja genau das auch empfohlen, für diese Personengruppe. Wenn ich aber nicht zu dieser Personengruppe gehöre, dann frage ich mich wirklich nach dem Sinn.

Die andere Sache ist die, wie man das die ganzen Jahre gemacht hat. Es scheiden sich die Geister, wie lange wir schon Coronainfektionen in den einzelnen EU-Staaten haben, manche sprechen von 20 Jahren, manche von mehr. Warum hat man das dann früher nicht gemacht, auch nicht bei der Vogelgrippe usw.? Man sagt, weil dieses Virus weitaus gefährlicher wäre als die vorangegangenen. Stimmt das? Oder ist das eine Annahme?

Die Grippewelle 2018/2019 wurde schon als eine Art Epidemie erkannt, - bereits im Winter. Aber keine Überlegung zu Masken.

Daher trage einfach die Maske und versuche nicht die Regierenden von deiner Meinung zu überzeugen. Das schaffst du nicht.

Das schaffe ich auch nicht, - das ist auch nicht der Zweck. Mir gehts in erster Linie darum, mich gegen den Wind zu stellen. Es ist sowas von wurscht, ob jemand eine Maske trägt oder nicht, meine ich, und zwar was die echten Zahlen von Verstorbenen betrifft, die an und nicht mit Corona verstorben sind. Es kann durchaus sein, dass es dann mehr Infektionen gibt, aber die Gesellschaft entwickelt dann auch schneller ihre eigene Immunität dagegen, so wie sie das auch 2018/2019 gemacht hat.

Der Unterschied: man stampft die Volkswirtschaft nicht in den Boden. Die Sache mit Lukaschenko und dem Video hab ich Dir ja geschickt. Nun kann man bei dem Mann niemals sicher sein, ob er auch immer die Wahrheit sagt. Übrigens, ich hab da in manchen Foren eine Empfehlung an Herrn Lukaschenko abgedruckt, mit Hinblick auf die Auflösung der Demo am gestrigen Samstag in Berlin:

Verehrter Herr Lukaschenko, schauen Sie nach Berlin und lernen Sie dazu!
Führen Sie ganz schnell die Maskenpflicht und den gesetzlichen Mindestabstand in Ihrem Land ein. Dann lassen Sie die Leute demonstrieren, verbieten nichts. Dann lösen Sie die Demo auf, weil der Mindestabstand und die Maskenpflicht nicht eingehalten wird. Aber sie lösen dann aus Gründen des Infektionsschutzes die Demo auf, und nicht, weil das Volk politisch anders denkt und andere Entscheidungen fordert.
Gehen Sie mit der Zeit, Herr Lukaschenko, und Sie sind ganz elegant und fein raus aus der Sache!


Aber nehmen wir mal Schweden. Ich habe Leute in meinem Umfeld, die in Schweden arbeiten und nun ihren Heimaturlaub in Rumänien genießen. Die erzählen mir, und das von mehreren Seiten, hautnah, wie das in Schweden zugeht. Ganz normal, und die Leute arbeiten, und das Leben geht seinen Lauf.

Warum macht uns die Presse da was vor? Sind die neidisch auf Schweden? Ich hab unter den vielen negativen Berichten über Schweden nur einen einzigen gefunden, der halbwegs objektiv ist:

https://www.srf.ch/news/international/kein-lockdown-wegen-corona-schwedens-weg-scheint-...

Alle anderen sind Negativ-Berichte, wobei man aber immer im Konjunktiv schreibt, wie "scheint so", "schätzungsmäßig", "könnte ohne weiteres sein", usw. Ich frage mich, warum die deutschsprachigen MSM komplett falsche Eindrücke bei uns vermitteln wollen. Vor falschen Tatsachen hüten sich die meisten, zumindest jetzt noch. Warum schreibt man so? Um die Leute zu beruhigen, mit den Restriktionen, die wir haben?

Auch die Sterbezahlen in der EU, insgesamt gesehen, geben kein anderes Bild, - aber es wird bei den Veröffentlichungen gelenkt. Und zwar wie: Bis einschl. 2019 bekommt man noch die Zahlen komplett, auf Abruf.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/162187/umfrage/sterbefaelle-in-den-eu-la...

Was 2020 betrifft, da muss man sich die Monate mühsam zusammensuchen, obwohl man ja ganz leicht mit 30. Juni eine Halbjahreszahl melden könnte. Ist aber nicht. Fakt aber ist (ich hab mir die Monate zusammengesucht) dass wir mit 30.6.2020 eine Gesamtzahl von 483.600 Verstorbenen in Deutschland haben, das entspricht in etwa der Hälfte der Zahl von 2018.

https://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?query=BOOKMARK_DS-054722_QID_D6A07BA_U...

Warum hacke ich so darauf herum:
Der ganze Lockdown mit dem Kaputtmachen der Wirtschaft in den EU-Ländern ist mit nichts zu rechtfertigen, - ich bin einfach der Meinung, dass das Ganze inszeniert und hochgespielt wurde. Sagt man das aber laut, ist man ein Verschwörer.

Die Zick-Zack- Methode, die man da angewendet hat, beginnend mit Januar, - es ist erschreckend. Von Österreich und Deutschland habe ich da einiges mitbekommen, in Rumänien natürlich hautnah. Welche Vorschriften da erlassen wurden, - die eine überbietet die andere an Unsinnigkeit, - es war schon grausam. Nun dürfen hier ab Mittwoch wieder die Lokale öffnen, - nachdem die Hälfte der Lokale, die keine Möglichkeit einer Freiterrasse hatten (die durften schon seit längerem Betrieb haben) Konkurs angemeldet und definitiv geschlossen haben.

Mit unsinnigen Vorschriften meine ich, dass man da als Autofahrer ein Papier mitführen musste, wo man hinfährt, mit Begründung (bei mir war es das Hunde füttern); - dann gabs eine Vorschrift, innerhalb welcher Tagesstunden die Leute über 60 zum Einkaufen gehen durften, usw, usw, - ich könnte noch vieles aufzählen. Die Blödsinne haben sich regelrecht überschlagen, von de Restriktionen bei den Grenzübertritten innerhalb der EU-Länder ganz zu schweigen.

Für mich ist das eine Art von Probelauf, was man mit einem Volk mit der Überschrift der Angst alles anstellen kann, was das Volk alles dabei schluckt. Eine andere Erklärung habe ich nicht dafür.

Und nun komme ich auf den Punkt:
Deshalb lehne ich mich gegen diese Unsinne auf, - die Maske ist dabei sowieso sch.egal. Würde man das so handhaben wie in Schweden, mit Ratschlägen, Empfehlungen, vielleicht würde ich mir dann auch in bestimmten Fällen diese Maske aufsetzen.

Deshalb finde ich es überaus verantwortungsvoll, wenn die Leute da in Berlin demonstrieren, - es geht um die Demonstration, dass man mit dem Volk eben nicht machen kann, was man will, sondern dass man in demokratischer Form dem Volk geeignete Vorschläge vorlegen muss, wofür man letztlich auch Überzeugungsarbeit benötigt.

Aber das, was da bislang gelaufen ist, das sind die Methoden von Diktaturen und autoritären Regimen. Das lehne ich ab, dagegen wehre ich mich und deshalb halte ich keinen Mindestabstand, setze keine Maske auf und gehe in die Geschäfte ohne Maske hinein, und das sind die überwiegenden Einzelhändler und Reparaturwerkstätten in RO. Dort, wo man am Eingang zur Maske gezwungen wird,wie z.B. beim Supermarkt, mache ich die Vorschrift durch den Slip lächerlich.

Also nochmals:
Es geht nicht um die Maske, es geht ums Prinzip des demokratischen Verfahrens und gegen das Diktat von oben. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die schweigen, alles mitmachen, und im Strom mitschwimmen. Das alles hatten wir schon mal, - und hätte ich mich nicht, - egal in welcher Weise - mit den politischen Zuständen vor 90 Jahren intensiv auseinandergesetzt, dann wüsste ich das nicht. Ich habe die Sprüche von vielen noch im Ohr, als 20-Jähriger, als die Vorwürfe an die Erlebnisgeneration des 2. WKs in die Richtung gingen: "Warum habt Ihr geschwiegen, warum habt Ihr denn nichts gesagt, Ihr müsst doch gesehen haben,..."

Die Propagandamethoden sind haargenau dieselben, nur das Thema ist anders. Deshalb sind viele so naiv, und interpretieren das nicht als den Versuch des Staates, es mal mit Willkür unter dem Deckmantel der Angst und der Pandemie zu probieren, wie weit man gehen kann. Viele sehen das deshalb nicht, weil es ja nicht um braune Ideen geht, sondern um die "Gesundheit der Bevölkerung".

Aber ich lasse mir keinen Sand in die Augen streuen, - mir gehts um die Methoden, und um den berechtigten Spruch "Wehret den Anfängen".

Das ständige Einhämmern von nicht oder unvollständig bewiesenen "wissenschaftlichen Erkenntnissen", das Fehlen einer klaren Linie von Anfang an, die mittlerweile stark gestiegenen Strafen bei Nichtbefolgung, und die Halb- und Falschinformationen der meisten MSM, das sind die Punkte, bei denen es bei mir geklingelt hat.

Mir wird keiner jemals vorwerfen können, dass ich geschwiegen habe, auch dann nicht, wenn ich einmal den Löffel abgegeben und sich schon die Würmer das Fresslätzchen umgebunden haben.


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