In Thailand vergleichbar ... wahrscheinlich in ganz Asien ....

NST, Südthailand, Montag, 15.06.2020, 04:05 (vor 2054 Tagen) @ DT4941 Views
bearbeitet von NST, Montag, 15.06.2020, 04:14

Und wie ein anderer Kommentator schreibt, sind vor allem gebildete und selbstbewußte Chinesinnen ab 28 in dieser Problemgruppe, trotz des 115:100 Männerüberschusses. Wer selber einmal oder mehrmals in China war, kann das gut nachvollziehen

Auf den guten staatl. Schulen ist das Verhältnis so: 30 in einer Klasse 20 - Mädchen, 10 - Jungs. Solche Schulen können nur über harte Eingangsprüfungen erreicht werden. In den restlichen staatl. Schulen ist das Verhältnis dann paritätisch - mit leichtem Mädchenüberhang, weil einfach mehr Mädchen geboren werden.

In TH sind inzwischen 1 oder 2 Kinder der Regelfall. Bei den Schulfreunden des Sohnes, sind 1 Kind Familien eindeutig in der Mehrheit. Ist auch klar, eine gute Schulbildung kostet viel Geld. Die Tradition verlangte ursprünglich, dass die älteste Tochter sich um die Eltern zu kümmern hat. Beim Mittelstand ist das nicht mehr zwingend der Fall. Dazu kommt aber: der thail. Mann muss Brautgeld bezahlen. Die Höhe richtet sich nach dem Ausbildungsstand seiner Braut.

Nach einer guten Schul u. Uniausbildung sind 1 Mill. Baht so der untere Einstieg - ca. 30k Euro. Das begrenzt die Bewerberzahl sehr schnell. Ein normaler Thai - kann sich das schlicht nicht leisten. Die Mehrheit der thail. Frauen bemühen sich ihre äussere Erscheinung zu optimieren - auch mit kosmetischen Eingriffen. Manche Frauen aus dem Bildungssektor tun es auch, ist aber dort eher die Ausnahme. Wie Männer gepolt sind wissen wir - und was daraus folgt ist logisch.

Es ist Fakt - Frauen mit Bildungshintergrund haben es nicht einfach einen Mann zu finden - besonders in TH. Der hat einfach zu viele Optionen, denn die anderen Frauen legen es gerade darauf an. Ein gebildeter Europäer hätte gute Chancen. Doch das Problem dabei dürfte die Bildung sein - und das Unverständnis für die Frau ein Brautgeld zahlen zu müssen. Hätte er die Bildung würde er es verstehen können - und es als seine beste Investition verbuchen, die er überhaupt tätigen kann. Jede Investition trägt Risiken in sich. Wer lieber auf die ewige Liebe setzt - aber das Bildungsproblem hatten wir ja schon besprochen.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!


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