Es existiert keine valide Datenbasis

Otto Lidenbrock, Donnerstag, 16.04.2020, 12:07 (vor 2117 Tagen) @ Joe684574 Views

Nach wie vor sind die veröffentlichen Zahlen kaum etwas wert, weil es keine valide Datenbasis gibt, aufgrund derer man die Zahlen sinnvoll interpretieren könnte.

Wo man vergleichsweise viele Infizierte festgestellt hat, liegt das an der größeren Anzahl der durchgeführten Tests. Je mehr getestet wird, desto höher steigen logischerweise auch die Infiziertenzahlen, wenn man rational davon ausgeht, dass das Virus schon längst seinen Weg in die Bevölkerung gefunden hat. Vergleicht man die Anzahl der Tests mit den positiv getesteten Personen, ergibt sich ein linearer Anstieg und keine Exponentialfunktion.

Der Vergleich von Schweden und Norwegen zeigt, dass ein Shutdown, wie er in den meisten europäischen Ländern durchgesetzt wurde, keine signifikante Änderung der Zahl der Infizierten bewirkt. In Schweden verbreitet sich das Virus ähnlich wie in Ländern mit Shutdown.

https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd4029942346...

Da es nach wie vor viel zu wenig Autopsien gibt, ist nicht hinreichend geklärt, ob die vermeintlichen Corona-Toten nicht an Corona, sondern mit Corona gestorben sind. Aus Hamburg berichtet der Rechtsmediziner Prof. Püschel, er habe noch keinen einzigen Corona-Toten auf dem Tisch gehabt.

https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

Auch die Daten von euroMOMO zeigen bislang (Stand KW 14) keine exorbitanten Ausschläge der Mortalität nach oben. In einigen Staaten ist die Sterbehäufigkeit tatsächlich höher als üblich, allerdings vergleichbar mit früheren Zeiträumen, in denen Grippewellen für eine erhöhte Sterblichkeit sorgten.

In Italien ist es interessant, dass sich die meisten Verstorbenen auf die Region der Lombardei konzentrieren. Eine gründliche Untersuchung innerhalb dieser Region würde vielleicht wesentliche Erkenntnisse bringen.


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