Ins Quantencomputing wird zwar eine Menge Geld gesteckt - auch in China, aber

BerndBorchert, Dienstag, 27.10.2026, 10:16 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 3 Min.) @ DT1087 Views
bearbeitet von BerndBorchert, Dienstag, 27.10.2026, 10:50

ist tatsächlich schon mal Quantencomputer verkauft worden, weil man ihn wirklich für eine Anwendung brauchte und es keinen klassischen Computer (inkl. Parallelrechner) gab, der das Gleiche leisten konnte?

Ich glaube nicht. Oder ist das für welche von Deinen Beispielen doch der Fall?

Deshalb könnte Plancius möglicherweise recht behalten: wie die Kernfusion ein nette Idee, aber aus technischen und/oder Kosten-Gründen nicht umsetzbar.

Bernd Borchert

Nach meinem Stand erzeugt eine Quantenberechnung als Ausgabe nicht direkt eine Lösung (z.B. die Faktorisierung a*b eines vorgegebenen Primzahlprodukts c = a*b), sondern eine riesige Menge von Messdaten (die ab einer Kommastelle auch nicht mehr exakt sind), aus der die Lösung mit viel klassischer Rechenleistung und viel Wahrscheinlichkeitstheorie extrahiert werden muss - mit einem klassischen Computer.

Vielleicht ist diese "unscharfe" Ausgabe ein grundlegendes Problem des Quantencomputing. Es erinnert mich übrigens an die "Heisenbergsche Unschärferelation" aus dem Physik Unterricht - die ich aber leider damals nicht richtig verstanden habe.


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