Die öffentliche Hand hat den Vorteil, selbst …| Die Buba muss ausmanövriert werden – zu Gunsten …
Hallo Plancius
Dazu
Ich stehe nun vor dem Dilemma. Soll ich der geplanten Schuldenorgie in unserer Stadt zustimmen?
@dottores Thread-Eröffnung in
https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=247443 Besseres Wörgl unterwegs verfasst von dottore, 14.01.2004, 16:18
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→ Hi,
… keine Steuern zahlen zu müssen.
Das hat zu folgendem Geniestreich geführt, wobei die Beteiligten leider noch nicht genannt werden können:
1. Großes Unternehmen mit Bargeld kauft in Gemeinde Grund gegen bar. Gemeinde verkauft brutto/netto, muss auch nichts aus- oder umbuchen, da sie nicht bilanziert.
2. Gemeinde nimmt das Bare nicht in den laufenden Etat, sondern stellt es einem verbundenen Kreditinstitut zur Verfügung.
3. Der Steuersatz auf den Betrag liegt - bezogen plus Spesen - unter dem der Bundesbank, ansonsten gleiche Laufzeiten und Konditionen.
Resultat: Gemeinde schuldenfrei und mit sicheren Geldsteuereinnahmen. Kreditinstitut refinanziert sich dort günstiger als bei der Bundesbank.
Clou: Das Ganze soll demnächst geswitcht werden: Euro-Noten mit Werbe-Aufdruck für Gemeinde, Bank und Unternehmen. Daran wird noch gearbeitet. Tenor: Bei uns ist alles billiger, die Zinsen konkurrenzlos und jeder Geldschein EZB-garantiert.
We stay tuned...
Gruß!
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und als Antwort ...
https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=247486 Re: Modell ist offensichtlich noch immer unklar nach den Zuschriften zu urteilen verfasst von dottore, 14.01.2004, 20:24
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→ Hi André,
3. Der Steuersatz auf den Betrag liegt - bezogen plus Spesen - unter dem der Bundesbank, ansonsten gleiche Laufzeiten und Konditionen.
Unklar, seit wann gibt es Steuern auf vereinnahmte Erlöse aus Grundstücksverkauf einer Gemeinde?
Der Steuersatz auf das hinfort ausgeliehene Bargeld (Banknoten) war gemeint. Bei der Buba muss man 2 Prozent zahlen. Dort dann nur 1,9 oder so. Gemessen an der Zinsspanne (!), die Banken derzeit haben, ist das exzellent.
Warum hat Gemeinde nicht Grundstück verpachtet oder verleast, hätte womöglich höhere monatliche Einnahmen
Das wird auch erwogen. Aber es müssten Pacht und Lease-Zins in Noten entrichtet werden.
Resultat: Gemeinde schuldenfrei und mit sicheren Geldsteuereinnahmen.
Sind diese "Geldsteuereinnahmen" nicht einfach Guthabenzinsen oder wie ist das zu verstehen?
Es sind keine Guthabenzinsen, da keine Refinanzierung nötig ist. Das Geld hält die Gemeinde als ihr Nettogeld. Dass es ein anderer (Bank draußen) schuldig ist, schert sie nicht. Man kann damit auch Guthaben auf Sparkonten einwerben, allerdings niemals als verbuchte (also von Firmenkonto auf Gemeindekonto, sondern als Bareinzahlung.
Sicher, das Kreditinstitut kann jetzt z.B. Handelswechsel in größerem Umfang zum hauseigenen Diskont entgegennehmen (ggf. unter dem der BuBa),
Ja, genau das. … der Gemeinde, zu Lasten aller anderen außerhalb.
also ohne sie an die BuBa weiterreichen zu müssen und erzielt darob Zusatzgewinne, die sie an die Gemeinde ausschütten kann, aber das war es dann auch, oder?
Die Gemeinde hält den Haushalt immer ausgeglichen und kann mit ihrem Nettogeld arbeiten. Sie arbeitet wie eine Notenbank, sogar ohne Notendruckkosten. Das besorgt die doofe ZB.
Wo liegt da der Wörgeleffekt, wo ist da Regionalgeld geschaffen worden?
Das wird gerade ausklamüsert, siehe Aufdruck-Überlegungen (oder Ähnliches). Durch Aufdruck usw. wird die Note selbst nicht entwertet.
Kreditinstitut refinanziert sich dort günstiger als bei der Buba.
Exakt.
Und Gruß!
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Wie ist die Meinung des verehrten Forums zu diesem Thema?
Gruß - Ostfriese
PS
... auf Andrés Beitrag: https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=247474 Re: Modell ist offensichtlich noch immer unklar nach den Zuschriften zu urteilen verfasst von André, 14.01.2004, 18:52