Merz: " Wie wäre es, wenn die EZB alle Staatsschulden aufkaufe..."
Hallo Ostfriese
dein Zitat:
Wir nehmen diesen Teil der Staatsschulden, die die französische Zentralbank hält,
werfen sie ins Feuer und weg sind sie.
Erinnert mich an die Frage von Friedrich Merz an Hans Werner Sinn, anlässlich eines "politischen Clubs" der CSU Landtagsfraktion, in den 2010er Jahren - damals nach seinem Impulsvortrag als Vorstandsmitglied der Atlantikbrücke e.V.
Merz: " Wie wäre es, wenn die EZB alle Staatsschulden aufkaufe und sie einfach in ihren Büchern verschwinden ließe?" ....stotterte Hans Werner Sinn seine Antwort über den Verlust von Gewinnzuwendungen der Buba an den Bundeshaushalt. Einzig der Sohn von Franz Josef Strauß traf seinerzeit den Kern, dass "damit das Geld seinen Wertaufbewahrungscharakter verlöre"....
Man wand sich ab und widmete sich dem Buffet im Maximilianeum über der herrlich vom Abendrot beleuchteten Stadt München....
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Dein Zitat:
Das würde die Zerstörung des EUROs mit nachfolgenden Hyperinflation bedeuten.
Hyperinflation abzuwenden gehört meines Verständnisses zum Staatsmachterhalt, nicht dass die Bürgen ein Problem darstellten, sondern dass Hyperinflation aus dem Wechselkursverlust nach außen geschähe und man unter den Satellitenstaaten des Dollarsystems an Rang/Bdeutung verlöre.
Deshalb erhöht die EZB die Zinsen in vollem Verständnis, dass sie damit allein die Privaten trifft und mit der Restkonjunktur auch die privaten Kreditpfänder geldwerter Deflation unterwirft.
Die Hyperinflation der Weimarer Republik war mutmasslich letztes Aufbäumen einer deutschen Regierung, die damals mit dem Geldwert auch die Reparationen zu entwerten versuchte - nationale Zustimmung war ihr gewiss. Die Siegermächte konterten damals alle Bemühungen und bescherten den Deutschen einen Österreicher - alle/alles zu vernichten. [1]
Heute glaube ich immer noch nicht an die Hyperinflation aus Währungscrash, denn der Staat empfängt seine Entschuldung
"nicht bilanzierter Verbindlichkeiten" wie man wöchentlich in den Todesanzeigen lokaler Presse entnimmt - Konzernfrühverrentung ab Jg. 1974 kongruent zu den Einschlägen jüngster Beisetzungen. Zahlen gibt es keine, nur dass die Dörfer weiter draußen verwaisen und das Ableben in Städten anonym verläuft.
Solange die Geldschöpfung aus Kriegsgefahr legitim ist, braucht man nicht auf linke Enteignungen
(Lastenausgleiche/Erbschaftssteuer/Soli xyz) zurück greifen - die Bereitschaft hat Friedrich Merz ganz ohne linke Koalitionspartner schon gezeigt, stellvertretend für konservative Parteien.
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Danke für deine Quellenarbeit!
Abraços
Fidel
[1] „Während die Halbwahrheit, dass der Hitlerismus mit Hilfe der
amerikanischen Streitkräfte 1945 besiegt wurde, in alle Köpfe gehämmert
wurde, bleibt die andere Hälfte der Wahrheit, dass derselbe Hitlerismus nur
mit Hilfe britisch-amerikanischer Kapitalhilfe überhaupt aufgebaut werden
konnte, bis heute ein Tabu akademischer Geschichtsschreibung.“
Cover-Text des Buches von Antony C. Sutton: Wallstreet und der Aufstieg Hitlers, Basel 7. Auflg, 2014