Trump macht den Gorbatschow für das US-Empire?

Miesepeter, Mittwoch, 08.04.2026, 12:41 (vor 1 Stunden, 32 Minuten) @ nereus323 Views
bearbeitet von Miesepeter, Mittwoch, 08.04.2026, 13:14

Er wirft nach und nach die zionistischen Fesseln ab, auch wenn das hier keiner wahrhaben will und leider der Preis dafür ziemlich hoch ist.
Welche Golfmonarchie wird diesen Konflikt überleben?
Gibt es einen Regime Wechsel in Israel, um den Staat wenigstens zu erhalten?

Wird Trump wirklich das US-Empire liquidieren, wie Gorbatschow einst die UdSSR nach der Niederlage in Afghanistan? Wird er die Unterstützung der Vasallen und Satelliten einstellen und auf reine Gewinn- und Verlustrechnung umstellen? Ist Russlands Umgang mit dem Reset wirklich die Blaupause, die man für die USA ausgewählt hat?

Wie wahrscheinlich ist das, was spricht dafür?

Das wäre tatsächlich ein "draining of the swamp'.
Die Oligarchen bekommen mehr Handlungsfreiheit.
Er hat bereits begonnen, die Beziehungen zu den Vasallen von Dominanz & Unterstützung in Richtung verstärkter kommerzieller Verwertung zu orientieren (erneut gegen den Widerstand des deutschen Mustervasallen)
Die USA können sich ganz auf die Vorherrschaft auf dem amerikanischen Kontinent konzentrieren, die ihnen niemand streitig machen wird.

Aber:
Werden sie den Untergang des Petrodollars überleben? (Russland stand die Hyperinflation des Rubels aus, die 'Oligarchen' profitierten massiv davon!)
Wird Trump wirklich die 200 Jahre währende Tradition der Hegemonie aufgeben? Würde man ihn lassen? Mackinder, Spykman, Brzezinski, Friedman - alles Schnee von gestern der jetzt in der arabischen Wüste versickert?
Wird die gesamte USA wirklich von sorgsam und beharrlich kultiviertem Antagonismus gegen Russland und China plötzlich zu einer gleichberechtigten Koexistenz wechseln, so einfach wie der Donald den Inhalt seiner Tweets von einem Tag auf den anderen?
Wird die US-Armee sich jetzt als bloßgestellter Papiertiger auf den heimischen amerikanischen Kontinent zurückziehen?

Das erscheint mir doch alles zu phantastisch, um daran glauben zu können. Die Möglichkeit nicht völlig zu verwerfen, im Hinterkopf behalten, um im Zweifelsfalle nicht gänzlich auf dem falschen Fuße erwischt zu werden: sicher, aber als primäre Arbeitshypothese?

Warum beginnt man einen Krieg mit Iran, wenn man ihn nicht gewinnen kann? Die Sowjetunion brauchte 10 Jahre, um in Afghanistan den Existenzwillen zu verlieren, das soll der Donald im Iran in 5 Wochen hinkriegen? Nach 13 Toten und 6 verlorenen Flugzeugen muss das US-Empire die Waffen strecken? Schachmatt in 4 Zügen?

Warum entlässt Hegseth ein Dutzend Generäle? Wollten die etwa härter zuschlagen und einen Rückzug nicht aktzeptieren? Wollten die all-in gehen um den Petrodollar zu retten?

Oder brauchen die USA vielleicht einfach ein paar Wochen, um neue Ressourcen in die Region zu verlegen?

Gruss,
mp


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