@DT

Dieter, Montag, 09.03.2026, 15:54 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 21 Min.) @ DT902 Views

Hallo DT,
dann sind wir ähnlich aufgewachsen. (meine Eltern beide Ost-Flüchtlinge und angefangen als Hilfsarbeiter beim Bauern oder im Einzelhandel, später selbständig) und ich viel auf den Feldern bei Wind und Wetter, je nach Bedarf.

Mit ca. 22 war ich einmal für 1 1/2 Jahre Arbeitnehmer und hatte schon am Freitag gegen 18 Uhr Wochenende. Das war komisch, ich wußte erst gar nicht, was ich mit so viel Freizeit machen sollte, aber ich fand ne Beschäftigung für den normalen Samstag als Arbeitstag. In meiner Welt gab es immer die 6-Tage-Woche bis spät abends + den Sonntag, wenns eng wurde.

Freunde und Bekannte haben dagegen oft den anderen Weg gewählt und sich in der zunehmend bequemeren Hängematte des Arbeitnehmerdaseins wohlgefühlt und versucht es auszukosten. Den meisten ist es gelungen. Jetzt im Alter klagen sie allerdings schon mal, weil sie das eine oder andere nicht mehr so stemmen können.

- und ich, ich arbeite immer noch sehr gerne, allerdings ohne Bezahlung. Das gibt ein noch mal besseres Gefühl, zumal ich seit Beendigung meiner Unternehmertätigkeit keine ESt mehr zahle, nur noch die elendigen anderen Steuern, die so anfallen. Aber auch diesbezüglich versuche ich, dem agressiven Staatsapparat so wenig wie möglich zu gönnen.

Der allgemeine Wohlstandsverlust hat sicher auch mit den vielen Versprechungen des Staates und seiner soz. Leistungen zu tun. Wenn heute ein angestellter Handwerker 5 Std. arbeiten muß, um eine Stunde seines Kollegen bezahlen zu können, dann ist struktuell vieles voller Fäulnis.
Ja, früher konnte ein Arbeitnehmer mit recht wenig Eigenkapital ein Haus bauen. Dann wurden zwar Überstunden gekloppt und die Frau hatte einen Nebenjob neben der Hausarbeit, aber es ging, allerdings nicht mit den heute üblichen Arbeitsstunden pro Woche.

Aber wie ich schon im Vorbeitrag schrieb. Die beste "Einkommens"-Entwicklung hatten nicht die Unternehmer, nicht die Arbeitnehmer, sondern der Staat. Er hat sich als extrem übergriffig entwickelt aufgrund politischer Entscheidungen, die zwangsläufig unserer Parteienoligarchie zuzuschreiben sind.

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.


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