Wenn das gut geht, dann ist es fein. (mT)

DT, Samstag, 17.01.2026, 10:51 (vor 6 Stunden, 14 Minuten) @ stokk'235 Views
bearbeitet von DT, Samstag, 17.01.2026, 12:01

Allerdings hat er meiner Frau vor vielen Jahren auch EINE Aktie empfohlen, Netperceptions, und das Investment ist komplett auf Null.

Diversifizieren lautet das uralte Rezept für bewahrten Wohlstand. Dann wird man zwar nicht superreich, aber kann den Wohlstand über Generationen erhalten und langsam mehren.

https://www.focus.de/finanzen/videos/gold-immobilien-aktien-die-drei-speichen-regel-alt...

"Eine jahrhundertealte Anlage-Regel verspricht ihren Anhängern Glück in jeder Börsenlage und immerwährende Gewinne. Es geht um den richtigen Mix aus Aktien, Immobilien - und Gold. Nicht nur in Krisenzeiten.
„Man soll sein Vermögen stets in drei Teile teilen: Ein Drittel Land, ein Drittel Handelswaren und ein Drittel bar zur Hand.“ Diese Anleger-Weisheit findet sich angeblich schon im Talmud. Und die sogenannte Drei-Speichen-Regel findet seit Jahrhunderten immer neue Anhänger. Dabei fasst sie im Grunde genommen lediglich zwei wichtige Anfängerregeln zusammen:

1. Streue bei Geldanlagen das Risiko, 2. Erkenne den Moment, um Gewinne mitzunehmen.

In die heutige Finanzwelt übersetzt bedeutet die Regel: 1. Ein Drittel Immobilien, einschließlich Land und Grundstücke, 2. ein Drittel Wertpapiere, vor allem Aktien und 3. ein Drittel Gold.

Alle drei Anlageformen tragen idealerweise zum Gewinn bei
Der große Gold-Anteil mag ungewöhnlich groß erscheinen, denn Gold wirft keine Zinsen ab. Gold dient eigentlich der Vermögenssicherung. In wirtschaftlich unsicheren Ländern kann ein großer Anteil an Gold im Portfolio deshalb noch heute Sinn machen.

In der Drei-Speichen-Regel tragen die Edelmetalle trotzdem ebenso ihren Teil zum Gewinn bei wie die anderen beiden Teile. Denn ihr liegt ein simpler Gedanke zugrunde: Weil sich die Finanz- und Wirtschaftswelt ständig verändert, gewinnen mal die einen, mal die anderen Anlageklassen an Wert– und verlieren diesen schließlich wieder.

Die drei Teile müssen deshalb idealerweise so im Verhältnis zueinander stehen, dass ihre Wertentwicklung gewissermaßen entgegengesetzt verläuft: Der Goldpreis steigt, wenn die Börsenkurse infolge einer Krise kollabieren. Wie bei einem Rad, das sich dreht, ist so immer eine der drei „Speichen“ in der Aufwärtsbewegung. Hier lohnt es sich dann zu investieren, während die Anteile in der „abfallenden Speiche“ reduziert werden sollten.

Es geht also darum, die Vermögensteile konstant immer wieder umzuschichten, wenn sich das Rad weiterdreht. Allerdings brauchen Anleger, die der Regel folgen, viel Geduld: Die Zyklen, denen die Speichen folgen, verlaufen über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte."


Tja, das mit dem korrekten Moment der Gewinnmitnahme ist schwierig. Bin immer zu früh und zu ängstlich. Wegen der entgangenen Gewinne und den realisierten Verlusten... nehme lieber den Schmerz der entgangenen Gewinne in Kauf, denn die realisierten Verluste schmerzen härter, denn sie sind real. Erstere sind Phantomschmerzen und treffen nicht den Kontostand.

DT

PS: Und wie "kümmert" man sich um seine "eine Aktie"? Ich dachte, kaufen und liegen lassen, so wie zB Ag.


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