Konventionell gegen eine Nuklearmacht?
Ob die militärischen Kapazitäten des Westens theoretisch groß genug wären, um ein so großes und rohstoffreiches Land wie Russland, mit einer Bevölkerung von 144 Mio. Menschen, mit dem Einsatz von Menschen und Material in die Knie zu zwingen, ist eine rein akademische Frage, denn dieser Versuch wird nicht unternommen werden.
Die Frage ist doch viel eher: Ab welchem Zeitpunkt würde die Nuklearmacht in Betracht ziehen, angesichts einer drohenden militärischen Niederlage auf den "roten Knopf" zu drücken. Würde die Führung trotz allem vernünftig genug sein und diesen Schritt angesichts der Folgen auch für die eigene Bevölkerung unterlassen, oder würde sie mit tödlicher Starrsinnigkeit darauf fixiert sein, den Gegner zu stoppen, koste es was es wolle?
Die zweite Frage wäre: Welcher Gegner würde es darauf ankommen lassen?